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Bummeln und Baggergucken: Verkaufsoffener Sonntag in Prüm

Bummeln und Baggergucken: Verkaufsoffener Sonntag in Prüm

Gewerbeverein lädt zum ersten verkaufsoffenen Sonntag des Jahres nach Prüm ein.

Prüm Die Schneeglöckchen blühen, Tag und Nacht sind endlich wieder gleich lang, und auch die Statistiken der Meteorologen sagen es: Der Frühling ist da (siehe Info). Doch egal, was die Wissenschaft behauptet, in der Abteistadt steht der Lenz erst am Sonntag, 26.März, vor der Tür. Dann nämlich lädt der Gewerbeverein wieder zum ersten verkaufsoffenen Sonntag des Jahres ein - zum Prümer Frühlingserwachen.
"Einer unserer etablierten Termine im Jahr. Im Gegensatz zur Prümer Sommer Eröffnung oder zum Mantelsonntag im Herbst, gibt es dann zwar keinen Markt in den Straßen Prüms, dafür aber viele Aktionen für klein und groß", sagt Christine Kausen, Vorsitzende von "Prüm eifelstark".

So werde das Haus der Jugend auf der oberen Hahnstraße beispielsweise ein Mitmachangebot einrichten: "Die Autohändler von der Dausfelder Höhe und aus Niederprüm richten sich mit ihren Fahrzeugausstellungen wiederum auf dem Tiergartenplatz ein und auch am Hahnplatz oder zumindest am Rande der Hahnplatzbaustelle geht es hoch her. Dort mache das Glücksmobil einer großen Supermarktkette halt. "Besucher können dort Karten für Spiele des 1. FC Köln gewinnen."
Auf dem Ausstellungsgelände locke zudem wieder der Antik- und Trödelmarkt und auch die Karolingerhalle sei einen Besuch wert: "Dort beginnt schon am Morgen der Tag des Frisörhandwerks." Neben all den Angeboten muss man fast darauf achten, den verkaufsoffenen Sonntag nicht zu vergessen. "Die Geschäfte öffnen wie immer um 12 Uhr ihre Türen", sagt Christine Kausen.

Dass die Aufsichts- und Dienstleistungsbehörde (ADD) Ende des vergangenen Jahres an die Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen erinnerte und ein Schreiben des Arbeitsministeriums an die Stadtverwaltungen verschickte, sei kein Grund zur Sorge, sagt Christine Kausen. Erinnert wurde an die Einhaltung von Zulassungsbestimmungen für verkaufsoffene Sonntage (der TV berichete). Sie dürften nur genehmigt werden, wenn sie eine "Anlassveranstaltung" begleiteten. "Das ist bei uns im Grunde ja schon immer so gewesen. Ich denke, dass wir so auch in Zukunft keine Probleme bekommen werden", sagt sie.

Übrigens sei der Tag für Besucher auch die richtige Gelegenheit, einmal einen genauen Blick auf das Vorankommen der Hahnplatzarbeiten zu werfen. "Man sieht ja mittlerweile die Fortschritte sehr deutlich. Der Kreisverkehr ist zu erkennen und auch der Verlauf der neuen Straßen." Der Gewerbeverein und seine Mitglieder seien froh, dass das Projekt nun so zügig vorankomme. "Es war ja immer so, dass alle Geschäfte erreichbar waren, wenn das jetzt aber wieder bequemer wird, sind wir alle erleichtert."