Stadtbild: Bunte Blumen, grüne Pflanzen

Stadtbild : Bunte Blumen, grüne Pflanzen

Rund 11 500 Euro gibt die Stadt Bitburg im Jahr für die Bepflanzung und Pflege von Beeten und Blumenkübeln aus. Das Gießwasser ist bisher auch bei Trockenheit noch nicht knapp.

Schön gepflegte Blumenkübel und Pflanzbeete werten das Stadtbild enorm auf. Doch jeder, der einen Garten oder auch nur einen Balkon mit bunten Blumen hat, weiß, dass diese Pracht viel Arbeit macht und Geld kostet. Vor allem, wenn es wie in diesem und dem vergangenen Sommer sehr heiß und trocken ist.

Die Stadt Bitburg bepflanzt laut Pressesprecher Werner Krämer 28 Blumenkübel zuzüglich der Pflanzkübel in der Fußgängerzone. Insgesamt sind es 400 Quadratmeter, die es zu pflegen gilt.

Der finanzielle Aufwand dafür liegt bei etwa 11 500 Euro pro Jahr. Für die Saisonbepflanzung liege der Arbeitsaufwand bei etwa drei bis vier Stunden am Tag über einen Zeitraum von vier Monaten.

Etwa 35 Kubikmeter Wasser werden pro Woche zum Bewässern benötigt. Wie Krämer weiter ausführt, liegt der Wasserverbrauch bei Hitze und Trockenheit bei der doppelten Menge, also 70 Kubikmetern pro Woche. Die reinen Wasserkosten für das Gießen belaufen sich damit auf 1500 bis 2000 Euro.

Trotz der Hitze und der Trockenheit in diesem und im vergangenen Jahr habe es beim Wasser noch keine Engpässe gegeben, so dass die Pflanzen den ganzen Sommer über mit ausreichend Wasser versorgt werden konnten. Wie Krämer sagt, kommt das Bitburger Wasser aus 300 Metern Tiefe und wird deshalb auch bei längerer Trockenheit nicht knapp.

Für die Saisonbepflanzung ist in Bitburg ein Gärtner zuständig, bei der allgemeinen Grünpflege werden zusätzlich noch ein Gartenbauhelfer sowie eine Saisonkraft eingesetzt. Externe Firmen werden von der Stadt Bitburg mit diesen Aufgaben nicht beauftragt.

Für die Pflege der Blumenkübel in der Fußgängerzone ist die Stadt Bitburg verantwortlich. Foto: TV/Nora John

Über die Kosten für Vandalismus in Blumenkübeln oder Beeten kann Krämer nach eigenen Aussagen keine Angaben machen. Diese würden nicht gesondert erfasst. Allerdings bestätigt er, dass immer wieder, vor allem an Freitagen oder Samstagen, Blumen und Pflanzen aus den Kübeln gerissen würden. Vor allem die Fußgängerzone sei davon betroffen. Aber auch in der Denkmalstraße oder an der Einmündung Stockstraße/Prälat-Benz-Straße habe es bereits solche Fälle gegeben.

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