CDU-Neujahrsempfang - Michael Billen freut sich auf AKK

Kommunalpolitik : „Da bin ich schon stolz drauf“: Michael Billen freut sich auf AKK beim CDU-Neujahrsempfang

Annegret Kramp-Karrenbauer, Bundesvorsitzende der Christdemokraten und Bundesverteidigungsministerin, kommt am Sonntag zum CDU-Neujahrsempfang ins Eifelbräu nach Bitburg.

(de) Der Saal wird proppenvoll sein. Die Frau mit dem etwas sperrigen Namen, die wohl auch deshalb von allen AKK genannt wird, zieht Publikum. War es schwer, Annegret Kramp-Karrenbauer als Gastrednerin für den Neujahrsempfang des CDU-Kreisverbands Bitburg-Prüm zu gewinnen? Nicht für Michael Billen, Landtagsabgeordneter und Kreisvorsitzender der Partei. Der sagt nur: „Beziehungen schaden nur dem, der keine hat.“ Und Billen ist nun mal gut vernetzt.

Bei den Neujahrsempfängen im Eifelbräu hatte das Eifeler CDU-Urgestein schon Wolfgang Bosbach, Günther Beckstein und zuletzt den Bundestagsfraktionsvorsitzenden Ralph Brinkhaus zu Gast. Aber AKK ist noch mal eine besondere Liga.

„Das wird eher kuschelig werden“, sagt Billen mit Blick auf die Anmeldeliste. Er hat auf jeden Fall den zweiten Saal dazu gebucht. „Und ja“, räumt er dann ein, „natürlich bin ich auch ein bisschen stolz, dass die nun in die Eifel kommt.“ Also ist es auch für ihn nicht ganz selbstverständlich.

„Bei AKK interessiert mich vor allem, wie die sich hier an der Basis so verkauft“, sagt Billen. Und natürlich sei er gespannt, wie klar und deutlich sie sich positionieren wird – etwa zur Frage, ob das Bundeskabinett noch mal personell umgestaltet wird. Aber auch Irak und Nahost und das deutsch-amerikanische Verhältnis könnten Themen ihrer Rede werden. „Da wird die auf jeden Fall was zu sagen“, ist Billen überzeugt. Schließlich sei man in Bitburg ja nur einen Katzensprung vom amerikanischen Nato-Stützpunkt in Spangdahlem entfernt.

Was den Ablauf des Empfangs angeht, bleibt alles wie gehabt. Und das bedeutet, dass zum Einzug des Kreisvorsitzenden mit der Festrednerin zünftige Marschmusik erklingt. „Das sorgt für gute Stimmung“, findet Billen. Ihm gefällt es jedenfalls so. „Und warum sollte ich daran was ändern, nur weil AKK kommt.“

Der CDU-Bundesvorsitzenden wollen, so ist durchgesickert, ein paar Landwirte eine Botschaft mit auf den Weg geben. Es heißt, für Sonntag werde ein spontanes Treffen vor dem Eifelbräu organisiert, bei dem die Bauern auf ihre Probleme aufmerksam machen und mehr Unterstützung von der Politik fordern. Vielleicht wird auch das ein Thema.