Chronologie: Bombenfunde in der Region und in Bitburg

Chronologie: Bombenfunde in der Region und in Bitburg

Nach dem Bombenfund in Bitburg am Mittwoch wurde das Thema wieder aktuell. Wir haben passend dazu, die Funde der vergangenen Jahre in Bitburg und auch in der Umgebung zusammengestellt.

Bombenfunde in Bitburg

November 1997: In der Mötscher Straße stoßen Bauarbeiter auf eine zweieinhalb Zentner schwere Bombe. Etwa 100 Anwohner müssen ihre Häuser verlassen. Bei der anschließenden Untersuchung des Grundstücks taucht eine weitere Bombe auf.

Juli 1998: Zwangspause für das Folklore-Festival, weil ein Baggerfahrer in der Brodenheckstraße in 2,40 Meter Tiefe eine Bombe entdeckt. 1500 Bitburger werden in Sicherheit gebracht.

August 2000: Weil der Zünder der Bombe in der Denkmalstraße verbogen ist, wird das Fundstück auf einem Militärgelände bei Rittersdorf kontrolliert gesprengt. 1500 Bitburger müssen raus.

April 2001: 300 Menschen müssen wegen des Bombenfunds bei Bau des Europäischen Berufsbildungswerks aus ihren Häusern.

August 2003: Eine Bombe sorgt beim Bau des Aldi-Markts in der Neuerburger Straße für Aufregung. Die Fußgängerzone und ein Trakt des Krankenhauses liegen im Evakuierungsgebiet. 2000 Menschen sind betroffen.

Januar 2006: In einem Waldstück bei Bitburg müssen sechs Bomben entschärft werden. Die erste hat der Revierförster entdeckt; fünf weitere anschließend der Kampfmittelräumdienst.

Oktober 2006: Rund 1200 Menschen werden nach dem Bombenfund in der Thilmany-Straße in Sicherheit gebracht.

August 2007: 1500 Menschen müssen ihre Häuser räumen, nachdem Arbeiter in der Philipp-Reis-Straße eine Bombe finden.

März 2010: Im Neubaugebiet Auf dem Monental ortet der Kampfmittelräumdienst ein amerikanisches Kampfflugzeug, eine Thunderbolt P-47D.

Mai 2010: Bei Bauarbeiten in der Ricarda-Huch-Straße stößt ein Baggerfahrer auf eine zweieinhalb Zentner schwere Bombe. Mehr als 200 Häuser müssen während der Entschärfung evakuiert werden.

Bombenfunde in der Region

Cochem, Februar 2011: Am 5. Februar 2011 mussten wegen einer Bombe nicht nur die Häuser evakuiert werden. Zusätzlich stand Schiff- und Zugverkehr zeitweise still.

Cochem, März 2011: Bereits zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit musste im März 2011 in Cochem eine Bombe entschärft werden. In der Nähe des Kaiser-Wilhelm-Tunnel wurde ein Blindgänger entdeckt. Beinahe die komplette Stadt wurde für die Entschärfung evakuiert.

Wittlich, April 2011: Bei Bauarbeiten wurde im April 2011 nahe der Turnhalle des Wittlicher Cusanus-Gymnasium eine Bombe entdeckt. Für die Evakuierung musste neben Wohnhäusern mit ungefähr 300 Einwohnern auch ein Pflegeheim geräumt werden.

Trier, August 2011: In einem Sperrgebiet von 300 Metern mussten im August 2011 mehr als tausend Menschen ihre Häuser für die Entschärfung der im Trierer Hafen gefundenen Bombe verlassen.

Niederüttfeld, November 2011: Die Entschärfung am 28. November 2011 in Niederüttfeld wurde von dem Kampfmittelräumdienst als relativ einfach eingeschätzt Trotzdem mussten wegen der 90 Pfund schweren Bombe etwa 20 Menschen evakuiert werden.

Bleialf, Januar 2012: Im Januar 2012 mussten für die Entschärfung einer 250 Kilogramm schweren amerikanischen Fliegerbombe, die bei Bauarbeiten entdeckt worden war, in Bleialf 400 Menschen evakuiert werden.

Allenbach, März 2012: Am 24. März 2012 wurde außerhalb von Allenbach bei einer Müllsammelaktion eine Stabbombe entdeckt. Bei näheren Untersuchungen stellte sich heraus, dass die Bombe ungefährlich ist und nicht entschärft werden muss.

Wittlich, August 2012: Bei Bauarbeiten im August 2012 wurde bei Bauarbeiten auf dem Gelände der ehemaligen Kohlehandlung ein Überbleibsel aus dem Ersten Weltkrieg gefunden. Für die Entschärfung musste eine Fläche von 500 Metern um den Fundort geräumt werden.

Wittlich-Wengerohr, September 2012: In Wittlich-Wengerohr wurde im Spetember 2012 , nachdem die Polizei das Gebiet weiträumig evakuiert hatte, eine Bombe entschärft.

Bitburg, März 2013: Bei Baggerarbeiten wurde im März 2013 in Bitburg ein Blingänger aus dem 2. Weltkrieg entdeckt. Für die Entschärfung am Sonntag muss neben vielen Häusern auch ein Krankenhaus evakuiert werden.

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