Wald Corona und der Eifelforst: Von einer Plage zur nächsten

EIFELKREIS/VULKANEIFEL · Nach den trockenen Sommern und der Borkenkäferplage müssen sich die Forstämter nun auch noch mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie plagen.

 Trockenheit und Borkenkäferbefall haben dem Wald bereits im vergangenen Jahr arg zugesetzt.

Trockenheit und Borkenkäferbefall haben dem Wald bereits im vergangenen Jahr arg zugesetzt.

Foto: Uwe Hentschel

Für Johannes Pinn ist es fast schon so etwas wie ein Déjà-vu. „Ich erkenne hier durchaus Parallelen zwischen der aktuellen Corona-Krise und der Klima-Krise“, sagt der Forstamtsleiter aus Hillesheim, der diese Gemeinsamkeiten „sowohl bei der Wahrnehmung des Problems als auch beim Erreichen von kritischen Schwellen und Kipppunkten“ sieht. Wie bei der Corona-Pandemie gibt es also auch in den Wäldern einen Punkt, ab dem die im Vorfeld getroffenen Maßnahmen nicht mehr ausreichen könnten.