Dachmarke Eifel wächst weiter

Dachmarke Eifel wächst weiter

BITBURG. (jör) Die Produkte der Dachmarke Eifel erfreuen sich großer Beliebtheit. Bilanz gezogen wurde im Wirtshaus Zangerle in Bitburg. Dort gibt es neuerdings ein Eifellädchen.

Die Dachmarke Eifel zieht immer größere Kreise. Um einen Überblick über die bisherigen Aktivitäten zu geben, versammelten sich Vertreter der Dachmarke im Wirtshaus Zangerle in Bitburg. Im neuen Eifellädchen werden viele Produkte der Dachmarke verkauft. Ziel ist es, durch solche Verkaufsläden gerade im Hotel- und Gastronomiebereich die Dachmarke Eifel weiter zu etablieren und bekannt zu machen.Erst seit einem Jahr erhältlich ist der hochprozentige "Eifel Edelbrand". Den Schnaps gibt es in acht verschiedenen Sorten und zwei unterschiedlichen Flaschengrößen. "Unser Ziel ist es, das Projekt Eifel Edelbrand auf solide wirtschaftliche Füße zu stellen", sagt der Vorsitzende des Vereins "Eifel Edelbrand", Alfred Hauer aus Niederweiler. Durch den Internet-Auftritt mit dazu gehörigem Shop soll der Schnaps auch über die Eifel hinaus bekannt gemacht werden. "Wir müssen die Vermarktung weiter vorantreiben und am Markt ranklotzen", sagt Hauer. Dadurch soll die Zukunft für 15 Eifeler Brennereien erst einmal gesichert werden. Auch der Schinken mit dem Label "Eifel Premium" erfreut sich immer größerer Beliebtheit. "Wir produzieren jährlich rund 32 Tonnen Schinken", sagt der Geschäftsführer der Eifel Premium Schinken GmbH, Gerhard Saar. Für die Zukunft hat sich das Unternehmen einiges vorgenommen. "Der Ausbau des Vertriebs ist die vordringlichste Aufgabe für die Zukunft", erklärt Saar. Aus diesem Grund wird die Vermarktung durch Lebensmittel-Einzelhändler, Gastronomie, Tourismus und Präsentservice weiter ausgedehnt. Zudem wird das Sortiment ausgebaut mit Eifelschwein-Salami, dem "Eifel-Würstchen", dem Eifel Premium Speck und Eifel Schweinefleisch. Die Palette wird noch größer: Bio-Brot, -Käse und -Wurst.

2005 wurde das Vertriebsnetz auf 123 Verkaufsstellen erweitert. Dies ist aber noch lange nicht das Ende der Fahnenstange. Die Produkte der Eifel sollen in Bio- und Reformhäusern präsent sein. "Die Tür ist offen. Wir müssen nun unsere Produkte entsprechend platzieren", sagt der Geschäftsführer der Regionalmarke Eifel, Markus Pfeifer. Zusätzliche Vertriebsmöglichkeiten für die Dachmarke bieten Gastronomiebetriebe.

Um das Label bekannter zu machen, suchen die Vermarkter nach strategischen Partnern. "Wir wollen kommunale Gebietskörperschaften, kulturelle Einrichtungen sowie Banken und Sparkassen als Förderer und Partner gewinnen", sagt Pfeifer. Außerdem gilt es, den Vertrieb auf breitere Beine zu stellen. Die Regionalmarke setzt dabei auf die Dienste von Erzeugern, Veredlern und touristischen Dienstleistern. Durch sie soll das Image, hochwertige Eifelprodukte herzustellen, transportiert werden.

"Wir wollen ganze Wertschöpfungsketten aufbauen", sagt Pfeifer - vom Rohstofflieferanten über den Produzenten bis hin zum Vermarkter sollen Eifeler Unternehmen die Wertschöpfung übernehmen. Pfeifer: "Unser Ziel ist es, die heimische Wirtschaft zu stärken und somit Arbeitsplätze zu sichern und zu schaffen."