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Damit am Stadtrand Schluss mit Lebensmitteln ist

Damit am Stadtrand Schluss mit Lebensmitteln ist

Bitburg (scho) Im Prinzip ist es ganz einfach: Die Stadt Bitburg möchte, dass große Lebensmittelmärkte möglichst nah in der Stadt siedeln - und nicht weit draußen am Stadtrand. Schließlich sind solche Geschäfte stark frequentiert und viel Betrieb nützt der ganzen Stadt.


Nun will Rewe vom südlichsten Zipfel der Saarstraße in einen Neubau, den derzeit die Immobilienentwickler von der Faco auf dem Conrady-Gelände planen, ziehen. Das ist schon etwas näher an der Innenstadt als der alte Standort - und damit im Sinne der Stadt. Und damit in das derzeitige Rewe-Gebäude, das der Moritz & Senger GmbH & Co. KG aus Trier gehört, nicht wieder ein großer Lebensmittelmarkt ziehen kann, hat der Bauausschuss am Mittwoch beschlossen, einen vereinfachten Bebauungsplan aufzustellen. Der regelt, dass so genannte "innenstadtrelevante Sortimente" in der südlichen Saarstraße nicht mehr zugelassen sind. Dazu gehören dann beispielsweise neben Lebensmitteln auch Bekleidung, Bücher, Spielwaren, Schuhe und Sportartikel.