400 Flüchtlinge betroffen Afa-Räumung in Bitburg: Hing alles an einem viele Jahre alten Gutachten?

Bitburg · 400 Flüchtlinge mussten plötzlich die Aufnahmeeinrichtung in Bitburg verlassen. Trotz jahrelanger Nutzung fiel erst jetzt auf: Das Leben in den Gebäuden ist zu gefährlich.

Ganz schön leer: Die Afa auf dem Bitburger Flugplatz nach der Räumung.

Ganz schön leer: Die Afa auf dem Bitburger Flugplatz nach der Räumung.

Foto: TV/Christian Thome

Plötzlich ging es ganz schnell. Rund 400 Bewohner mussten raus aus der Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende (kurz Afa) auf dem Bitburger Flugplatz. Die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) Trier ließ die Gebäude 111 und 112 räumen. Die Flüchtlinge mussten umsiedeln. Alles von Mittwoch bis Freitag vergangener Woche. Ihre Ziele: Die Standorte Hahn, Trier, Kusel und Hermeskeil. In Bitburg konnten sie nicht bleiben, weil die Afa vorübergehend nicht genutzt werden darf. Der Grund: Brandschutz. Klingt zunächst unkompliziert, ist aber verzwickt.