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Das Biesdorfer St.-Josef-Gymnasium und der Digitalpakt Schule

Bildung : Dicke Investitionen ins Digitale am Biesdorfer Gymnasium

Das St.-Josef-Gymnasium baut im Rahmen des Digitalpakts Schule für eine Viertelmillion Euro seine IT-Infrastruktur weiter aus.

(uhe) Nach der umfassenden Sanierung und Modernisierung des Fachtrakts steht nun die nächste große Investition an.In den kommenden Monaten soll am St.-Josef-Gymnasium in Biesdorf der „Digitalpakt Schule“ umgesetzt werden. Rund 250 000 Euro sollen über das Programm von Bund und Ländern in die Verbesserung der IT-Infrastruktur und den flächendeckendem WLAN-Zugang auf dem gesamten Schulcampus investiert werden.  Auch die weitere Beschaffung von digitalen Tafeln, Dokumentenkameras und Endgeräte stehen dabei auf der Agenda.

Zehn Prozent der Investitionen müssen gemäß Förderprogramm vom Schulträger übernommen werden. Im Fall des Biesdorfer Gymnasiums trägt diese Kosten das gemeinnützige Schulwerk, das wiederum neben der Stiftung St.-Josef-Gymnasium Biesdorf an der Trägergesellschaft der Schule beteiligt ist.

„Wir beschäftigen uns permanent mit der Weiterentwicklung des Schulstandortes Biesdorf“, sagt Ingo Maiers, Geschäftsführer des Schulträgers. Mit den freigegebenen Mitteln habe die Schule nun die Möglichkeit, die ohnehin schon gute technische Ausstattung weiter zu verbessern, fügt Maiers hinzu. Wenngleich der Schule durchaus bewusst sei, dass es zur Verbesserung des digitalen Lehrens und Lernens mit der Umsetzung technischer Maßnahmen allein nicht getan sei, wie auch Schulleiter Jürgen Gieraths betont.

 Wichtig seien auch ein gut geschultes Kollegium, die Möglichkeit zur individuellen Betreuung jedes Kindes sowie begleitende Maßnahmen, etwa die Integration neuer Lernmittel und Lerninhalte in den Unterricht, so Gieraths. Und was betreffe, so sei die Schule bereits jetzt ganz gut aufgestellt.

Auch wenn das Schulwerk nur mit zehn Prozent an der Trägergesellschaft beteiligt ist, so unterstützt der überwiegend von Eltern getragene Verein die Schule konsequent bei Maßnahmen und Anschaffungen. „Allein für die letzten Projekte am Schulcampus, die brandschutztechnische Sanierung des Klassenturms, die Sanierung der Sporthalle, den Umbau des Fachklassentraktes sowie die Errichtung des Beachvolleyballplatzes sind über 800 000 Euro durch das Schulwerk aufgebracht und dem Träger zur Verfügung gestellt worden“, sagt Ingo Maiers. „Ohne das Schulwerk wären viele Projekte nicht oder nur sehr schwer umsetzbar.“