Das Erfolgsmodell geht in die nächste Runde

Bitburg/Prüm/Bleialf · "Lesen steckt an" - dieses Projektmotto füllt die Kreissparkasse Bitburg-Prüm mit Leben. Für neun Schulen hat das Geldinstitut die seit 2014 bestehenden Lesepatenschaften für ein weiteres Schuljahr verlängert.

 Das Team der Schülervertreter in der Lese-Ecke der Realschule plus in Bleialf. Hinten von links nach rechts Kathrin Franzen und Anja van der Velde von der Sparkasse sowie der Schulleiter der Realschule plus, Udo Stein. TV-Fotos (2): Björn Pazen

Das Team der Schülervertreter in der Lese-Ecke der Realschule plus in Bleialf. Hinten von links nach rechts Kathrin Franzen und Anja van der Velde von der Sparkasse sowie der Schulleiter der Realschule plus, Udo Stein. TV-Fotos (2): Björn Pazen

Foto: Bjoern Pazen (BP) ("TV-Upload Pazen"

Bitburg/Prüm/Bleialf. Ein roter Tisch, drei blaue Hocker und jeden Tag die aktuelle Volksfreund-Ausgabe - fertig ist ein Erfolgsmodell. Seit 2014 unterstützt die Kreissparkasse (KSK) Bitburg-Prüm insgesamt neun Schulen in ihrem Geschäftsgebiet als Lesepate im Rahmen des Volksfreund-Projekts "Lesen steckt an" - und an allen Schulen war die Freude groß, als die KSK verkündete, dieses Bildungsprojekt auch für das Schuljahr 2016/17 zu verlängern."Vor allem unsere älteren Schüler lesen sehr viel Zeitung in der Lese-Ecke", sagt zum Beispiel Annemie Weiler-Gierden aus dem Schulleitungsteam des Vinzenz-von-Paul-Gymnasiums Niederprüm: "Neben der Pausenlektüre kommt der Volksfreund auch tagesaktuell im Unterricht zum Einsatz. Wir sind froh, dass es das Projekt gibt." Während die Lese-Ecke in Niederprüm im Flur beheimatet ist, steht sie in der Realschule plus in Bleialf im von Schülern gestalteten Aufenthaltsraum, gleich neben dem Schulladen, die Schülervertretung kümmert sich um Raum und Lese-Ecke. "Das ist ein idealer Ort, gerade für unsere Ganztagsschüler", betont Schulleiter Udo Stein: "Hier kommen die Schüler zur Ruhe und können sich in mehreren Zeitschriften und dem Volksfreund informieren. Das Interesse an der Lese-Ecke ist bei uns sehr groß. Daher ist es toll, dass es weitergeht."Diese positiven Rückmeldungen aus allen beteiligten Schulen sowie die Notwendigkeit von zusätzlichen Bildungsmöglichkeiten hat die Kreissparkasse Bitburg-Prüm dazu bewogen, das Erfolgsprojekt weiterzuführen. "Mit der Zeitungspatenschaft möchten wir die Bildung in unserer Region gezielt fördern und früh die Lesekompetenz der Schülerinnen und Schüler stärken. Bildung ist eines der höchsten Güter unserer Gesellschaft und bildet sowohl die Basis für eine erfolgreiche Zukunft im Berufsleben als auch für den verantwortungsbewussten Umgang miteinander", sagt Ingolf Bermes, Vorsitzender des Sparkassenvorstands, und ergänzt: "Wir als Sparkasse freuen uns, durch dieses Projekt einen Beitrag zur nachhaltig positiven Entwicklung in unserer Region leisten zu dürfen."Auch die Vor-Ort-Mitarbeiter des Geldinstituts haben sich bei Schulbesuchen immer wieder davon überzeugt, dass die Lese-Ecken intensiv genutzt werden. Und dabei erhalten sie volle Zustimmung der Lehrer: "Bei uns gehört der Volksfreund zum Tagesablauf und zum Schulleben dazu. Toll, dass gerade wir Förderschulen unterstützt werden", sagt Guido Kirsch, Leiter der Astrid-Lindgren-Schule in Prüm.Weitere Informationen zum Lesepatenprojekt im Internet unter lesen-steckt-an.deExtra

Das Erfolgsmodell geht in die nächste Runde
Foto: Bjoern Pazen (BP) ("TV-Upload Pazen"

Für folgende weiterführenden Schulen im Eifelkreis Bitburg-Prüm hat die Kreissparkasse ihre Lesepatenschaften für das Schuljahr 2016/17 verlängert: die Astrid-Lindgren-Schule Prüm, die Berufsbildende Schule Prüm, die Franziskus- Grund- und Realschule plus Irrel, die Realschule plus Bitburg/Außenstelle Speicher, die Maximin-Schule Bitburg, die Realschule plus Bleialf, die Kaiser-Lothar-Realschule plus Prüm, das Regino-Gymnasium Prüm und das Vinzenz-von-Paul-Gymnasium Niederprüm. BP

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