Das Gesicht von Tibet

BITBURG. (red) Im Rahmen der 30-Jahr-Feier finden im Haus Beda derzeit Titbet-Tage statt. Sie sollen ein umfassendes Bild von der Vielfalt der tibetischen Kunst, der Kultur, dem tibetischen Buddhismus, den Sitten und Gebräuchen geben.

Eine dreiwöchige Ausstellung zeigt einerseits alte und seltene Kunstwerke, die von privaten Sammlern und Museen zur Verfügung gestellt wurden, andererseits tibetische Trachten und Gebrauchsgegenstände, die einen Einblick in das tägliche Leben der Tibeter vermitteln. Mönche aus dem tibetischen Kloster Sera Jhe in Kerala (Südindien) legen während der Öffnungszeiten der Ausstellung ein Mandala (buddhistisches Meditationsgemälde) aus buntem Sand, das dann am Ende, wie es der Brauch verlangt, wieder zerstört wird, um die Vergänglichkeit der Welt zu symbolisieren. Der Sand wird in einer feierlichen Zeremonie wieder einem Fluß übergeben. Die Mönche werden außerdem rituelle Tänze und Gesänge zelebrieren. In Vorträgen und Filmen wird weiter auf die Mysterien der tibetischen Kultur eingegangen. Vorträge über die Bedeutung der tibetischen Mandalas (Thankas), die politische Lage in Tibet, tibetische Medizin, Buddhismus und Psychologie und Ernährung nach den Kriterien der tibetischen Medizin runden das Programm ab. Außerdem werden Kurse angeboten in "Kum Nye" (tibetische Entspannungsübungen), Shiatsu-Massage und Klangschalenmassage, die außer im Haus Beda auch bei Amitayus-Zentrum für fernöstliche Medizin, Westpark 9, in Bitburg stattfinden. Programme zu den Veranstaltungen liegen im Haus Beda in den Galerieräumen zum Mitnehmen aus. Info: Telefon 06561/944591. Die Tibetausstellung im Haus Beda hat dienstags bis freitags von 15 bis 18 Uhr sowie sonn- und feiertags 14 bis 18 Uhr geöffnet. Montags und samstags ist geschlossen.

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