Das Gewissen kauft mit

BITBURG (dj) Alles unter einem Zeltdach: Auf 3000 Quadratmetern haben sich 16 Bitburger Autohändler beim Beda-Markt mit ihren Fabrikaten präsentiert. Und die Kunden haben diese Gelegenheit genutzt, um mal Probe zu sitzen, Fragen zu stellen und vielleicht sogar eine Kaufvorentscheidung zu treffen.

 Ein Androide als Verkäufer: Die Automobilberatung der Zukunft?TV-Foto: Denise Juchem

Ein Androide als Verkäufer: Die Automobilberatung der Zukunft?TV-Foto: Denise Juchem

Ein Androide als Verkaufsberater: Silberner Kopf, Sonnenbrille, schwarzer Anzug. Mit computerverzerrter Stimme animiert er die vorbeidrängenden Menschenmassen, beim neuen Toyota-Modell stehen zu bleiben. Im Schlepptau hat er einen orangefarbenen Crashtest-Dummy. Die Inszenierung stimmt. Doch auch die anderen Bitburger Autohändler, die ihre Fahrzeuge etwas konventioneller dem Publikum präsentieren, sind mit dem Zuspruch der Kunden zufrieden. "Meist haben die Leute schon ein ganz bestimmtes Fahrzeug im Sinn, wenn sie im Zelt auf uns zukommen", sagt Hanno Schabo vom Mercedes-Benz-Autohaus Hess. In diesem Jahr seien sehr viele Fragen zu den Emissionsklassen gestellt worden. Die öffentlichen Umweltschutz-Diskussionen der vergangenen Wochen scheinen nun verstärkt beim Autokauf mitbedacht zu werden. Das bestätigt auch Edmund Schelian vom VW-Autohaus Müller & Flegel: "Ich bin heute sehr oft nach dem Rußpartikelfilter gefragt worden. Das Interesse an solchen Dingen ist stark gestiegen." Peilomat sorgen für Stimmung

Durch das gut gefüllte Autozelt sieht sich Edgar Bujara, Inhaber des BMW Autohauses Schaal, bestätigt: "Mit unserer Art der Präsentation auf dem Bedamarkt sind wir Bitburger Autohändler auf dem richtigen Weg. So etwas findet man im Umkreis von 300 Kilometern nur in Bitburg." Im Foyer der Sparkasse wurden auch Autos ausgestellt. Dort drängte sich am Samstag aber eher ein Publikum, das noch nicht im Besitz eines Führerscheins ist. Der Grund: die erfolgreiche Band "Peilomat".