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Das ist Pitters Meinung zu Corona, den Eifelern, Kyllhafen und Bier

Kolumne Pitter : Flatball auf Flatrate

Auch ohne Corona hatten wir grad’ genug Englisch-Kram in unserer Sprache. „Hi and Streyh“, wie der Eifeler sagt, wenn es mit „Goden Dach, hott ihr alt gestrach“ nicht mehr getan ist und Heu und Stroh verloren sind.

Foto: TV/Werhan, Michael

Hopfen und Malz brauchen wir ja noch. Ich erinnere nur: Trinkt für Bitburg, trinkt für die Gewerbesteuer, gebt alles! Die Lage ist ernst, aber nicht hoffnungslos, wenn wir weiter alle zusammenhalten, statt diesen Ballermann-Blödsinn zu veranstalten. Schließlich ist der Lockdown keine tiefsitzende Dauerwelle. So viel Englisch kann sogar ich, wenn es auch not the yellow from the egg ist, aber hier in der Eifel verstehen wir von Zusammenhalt und Krisenbewältigung glücklicherweise mehr als die big five (großen Pfeifen) anderswo auf der Welt. Wenn wir eine zweite Welle bekommen, wär’ wirklich everything for the cat, was wir bislang gemeinsam geleistet haben. Das will doch keiner! Also, Leute: Reißt euch zusammen. Wir sind Eifeler. Und nicht nur das: Wir sind Eifelmatrosen. Sturmfest und unerschrocken und wir beherrschen die größte Eifeler Seemannstugend: den Ball flach halten (flat-ball mit Flatrate sozusagen). Wir kippen weder nach dem zweiten Bier noch vor der zweiten Welle aus den Latschen. So viel Standfestigkeit muss jetzt einfach sein. Darauf ein Prosit der Gemütlichkeit,