Das Jahr 1934 brachte die Wende

Das Jahr 1934 brachte die Wende

BADEM. (rh) Die Freiwillige Feuerwehr Badem feiert am Wochenende ihr 80-jähriges Bestehen. Dabei blickt sie auf viele Jahre wertvoller Hifeleistung zurück.

"Heute, am 5. April 1926, wurde die Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr beschlossen, nachdem bis dato eine Pflichtfeuerwehr bestanden hatte. Die Wehr besteht aus drei Abteilungen: der Steigerabteilung, der Spritzenabteilung und der Wassermannschaft." So ist es in dem historischen Dokument der Gründungsurkunde nachzulesen. Brandmeister der Gründungsfeuerwehr in Badem war Matthias Schmitz. Stellvertretender Brandmeister war Gerhard Mayer und Anton Hardt war der Hornist. Die Gemeinde Badem stellte seinerzeit 750 Mark zur Verfügung. Hiervon wurden die erste Uniformen gekauft. Das Jahr 1934 brachte eine Wende in der jungen Geschichte der Bademer Feuerwehr. Sie verlor ihre Selbstständigkeit und wurde als Löschzug Badem dem Löschverband Dudeldorf angeschlossen. Wiederaufbau nach dem Krieg

Nach Kriegsende wurde die Wehr auf Initiative der Kommandantur von Kyllburg wieder aufgebaut. Rekrutiert wurden die meisten Wehrleute aus dem Sportverein. Der 1. Januar 1951 war der zweite Gründungstag der Feuerwehr Badem. Unter Vorsitz des Ortsbürgermeisters Nikolaus Mayer erklärten 28 Männer ihren Beitritt zur Feuerwehr. Heute ist die Bademer Feuerwehr eine engagierte und schlagkräftige Mannschaft. Zurzeit hat sie 23 aktive Mitglieder, Wehrführer ist Benno Nosbüsch. Seit Juni 2002, als die Wehr das große Verbandsgemeinde-Feuerwehrfest ausrichtete, besitzen die Bademer ein neues und modernes Einsatzfahrzeug, ein TSF-W mit zusätzlicher Rettungsausstattung. Mit großem Engagement und Fleiß hatten sie zuvor das Feuerwehrgerätehaus in Badem an- und umgebaut.