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Monschau: Das Licht der Eifel

Monschau : Das Licht der Eifel

Der Fotograf Andreas Gabbert hat in seinem neuen Buch schöne Landschaften zwischen Venn und Nationalpark fotografiert.

(red) Ganz im Westen Deutschlands, direkt an der Grenze zu Belgien, zwischen dem Hohen Venn und dem Nationalpark Eifel, erstreckt sich eine einzigartige Landschaft mit vielen unterschiedlichen Eindrücken  –  die Nordeifel. Die faszinierende Atmosphäre des Hochmoores, der Luftkurort Monschau mit seinen romantischen Fachwerkfassaden, die Buchenhecken und Narzissenwiesen, der Rursee mit seinen Freizeitmöglichkeiten und der Nationalpark Eifel locken Tausende von Touristen in diese Region.

Sie genießen es, über die Holzstege im Hohen Venn zu wandern, verschlungene Pfade im Nationalpark Eifel zu erkunden und über das Kopfsteinpflaster der Monschauer Altstadt zu flanieren. Doch was heute eine beliebte Urlaubsregion ist, galt wegen des rauen Klimas, den niedrigen Durchschnittstemperaturen und den stürmischen Westwinden einst als das Sibirien des Westens.

Auch heute noch ist diese Seite zu entdecken und zu erspüren, aber sie hat längst ihren Schrecken verloren. Oft genug präsentiert sich die Eifel trübe und abweisend. Für den, der es zu entdecken weiß, überwiegt aber das Schöne. Die Lichtblicke überdecken die Schattenseiten und spenden Trost.

Ein Glück ist es, die Eifel durch eine Kamera betrachten zu dürfen. Dabei ist die Kamera aber nicht bloß ein Mittel zum Zweck. Sie lenkt den Blick auf sonst Verborgenes, schärft ihn für Veränderungen, lässt ihn schweifen und richtet ihn schließlich nach innen - auf einen selbst.

Der Fotograf Andreas Gabbert lebt in Monschau-Konzen in der Nordeifel und ist Redakteur der „Eifeler Nachrichten“ und der „Eifeler Zeitung“. Sie gehören zum Zeitungsverlag Aachen, wo er regelmäßig Fotokurse für Redakteure, Volontäre, freie Mitarbeiter und Leser gibt. Im journalistischen Alltag ist er ständig mit der Kamera unterwegs. So hat er in seinem Beruf vielfältige Gelegenheiten, seiner Leidenschaft – der Fotografie – nachzugehen.

In seiner Freizeit widmet er sich gerne der Landschafts- und der Porträtfotografie. „Die Fotografie hat mich gelehrt, die Welt mit anderen Augen zu sehen. Sie hat mich zu Plätzen geführt, die ich sonst nie betreten hätte“, sagt der Fotograf über seine Arbeit.

Gabbert ist ebenfalls auf Facebook präsent, wo er seine Fotos postet. Knapp 15 000 Besuchern gefällt das und sie kommentieren fleißig: Grandios, wunderschön, traumhaft, Hammer, sehr idyllisch, stark,  überirdisch schön, einfach fantastisch, Wow, beeindruckend, der absolute Traum, das strahlt für mich Ruhe aus, obergeiles Bild, einfach mystisch, das sind nur einige der Superlative, die dort nachzulesen sind.

 Das Licht der Eifel
Das Licht der Eifel Foto: Tv/Andreas Gabbert

Andreas Gabbert: „Das Licht der Eifel“, Zwischen Venn und Nationalpark, 240 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag, über 120 – größtenteils doppelseitige – Fotos, im Format 23 x 23 cm, 29,95 Euro. ISBN 978-3-86712-130-9, im Grenz Echo Verlag (GEV, www.gev.be). Das Buch von Abdreas Gabbert ist im Buchhandel erhältlich.