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Das Neuerburger Land trauert um Albert Borrelbach

Das Neuerburger Land trauert um Albert Borrelbach

Albert Borrelbach ist tot. Der Kommunalpolitiker, frühere Schulrat und Heimatforscher starb am Samstag nach langer Krankheit im Alter von 74 Jahren.

Koxhausen. Albert Borrelbach wurde 1939 im luxemburgischen Ingeldorf geboren. 1947 zog seine Familie in die Eifel. Nach seinem Abitur und Studium war er zunächst Lehrer in Gemünd, bevor er 1963 nach Koxhausen versetzt wurde, wo er mit seiner Familie lebte und zum Schulleiter avancierte. 1989 wurde er zum Regierungsschuldirektor ernannt, bis 2002 war er als Schulrat tätig.
Vielfältig engagiert war Borrelbach in der Kommunalpolitik - als zweiter Beigeordneter der VG Neuerburg, als Mitglied im Gemeinderat Koxhausen und Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbands. 1998 war er Mitbegründer und bis 2010 Vorsitzender des Fördervereins der Neuerburger Klinik, zu deren Erhalt er mit beigetragen hat. Bekannt war Borrelbach auch durch seine Arbeit als Fußball-Schiedsrichter und Autor, der Beiträge für den Heimatkalender Bitburg-Prüm und für die Pfarrei St. Nikolaus Neuerburg verfasste und lange auch als Mitarbeiter für den TV schrieb. "Wir verlieren einen engagierten Mitbürger, der sich immer um seine Heimat sorgte und viele Dinge vorangebracht hat", sagt sein langjähriger Weggefährte, der frühere Bürgermeister des Stadt Neuerburg, Willi Hermes.
Das Sterbeamt für Borrelbach ist am Freitag, 14.30 Uhr, in der Pfarrkirche in Koxhausen. lars