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"Das verdient Anerkennung"

"Das verdient Anerkennung"

JÜNKERATH. (lk) Mit tatkräftigem Einsatz und großer Eigenverantwortung hat die Jünkerather Jugend das 15-jährige Bestehen des Hauses der Jugend gefeiert.

Ob die Jugendbildungsstätte Don Bosco, der Musikverein Feusdorf, die Hubertusbläser Birgel, die Feuerwehr Jünkerath und die San-do-Karateschule: Die Jünkerather Jugend feierte das große Jubiläum nicht alleine. 15 Jahre ist das Haus der Jugend Jünkerath alt, doch an Attraktivität hat es kein bisschen eingebüßt, im Gegenteil: 40 Besucher kommen im Jahresdurchschnitt pro Tag in die Jugendeinrichtung und finden dort Zeit zum Spielen, Zuhören und zur Interaktion. Soziale Kompetenz hat Priorität, findet die Leiterin des Hauses Waltraut Alten. Wer ins Jünkerather Haus der Jugend kommt, findet keinen Spielepalast vor, auch wenn Play-Station, Computer und Internet vorhanden sind. Größere Bedeutung kommt den Brettspielen zu. Die Kinder und Jugendlichen sollen gemeinsam aktiv sein, darauf geben die Leiterin und die Erzieherin Ute Endres acht. "Die Philosophie des Hauses ist, eine angenehme Atmosphäre zu schaffen, ohne Stress", sagte Alten. Bei der Jugend kommt das gut an und außerdem lernt sie dabei viel. Stolz ist die Leiterin auf ihre Jugendlichen, die viel Einsatz bei der Organisation des Festes zeigten. "Das ist nicht immer selbstverständlich in dem Alter", sagte Alten. Auch das Programm, das die Jugendlichen auf die Beine stellten, konnte sich sehen lassen. Viele Spiele wurden aufgebaut und die Bewirtung nahmen sie selbst in die Hand. Was sich Alten dennoch wünscht: "Den Respekt und die Anerkennung, den die Jugendlichen verdienen." Im Haus der Jugend ist der ihnen gewiss.