Dasburg: Turm soll zunächst stabilisiert werden

Dasburg: Turm soll zunächst stabilisiert werden

Nach dem Einsturz großer Mauerteile am Sonntag soll der Rundturm der Dasburg ein Stützgerüst erhalten, diese Arbeiten werden in Kürze erfolgen. Zum Schutz der B 410 unter der Burg wird derzeit ein Fangzaun errichtet.

Dasburg. Die laufenden Sanierungsarbeiten an der Dasburg-Ruine müssen zum Teil umgeplant werden: Nach dem Einsturz großer Mauerstücke (TV von Montag) gilt es zuerst den Rundturm zu stabilisieren und anschließend aufwändiger zu reparieren als geplant.
Noch hat die Straßenmeisterei die B 410 direkt unter der Einsturzstelle verengt, damit kein Geröll auf Fußgänger oder Autofahrer stürzen kann. Dieses Provisorium, sagt Meisterei-Chef Karl-Heinz Rach, wird verschwinden, sobald auf der Stützmauer unterhalb der Burg der geplante Fangzaun errichtet sei. Danach muss dann der Turm, in dem seit Sonntag ein Loch klafft, abgestützt werden. Das dazu vorgesehene Gerüst solle schnellstmöglich gebaut werden, heißt es beim Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung (LBB). Die Mittel dazu stünden bereit. Ob die Sanierung, die laut Kalkulation 2,6 Millionen Euro kosten und bis 2013 dauern soll, durch den Einsturz teurer wird, steht noch nicht fest. Laut LBB ist bei diesen Sanierungen ein finanzieller Puffer eingebaut, der Mehrkosten auffangen soll. fpl