Dauernder Spagat

Zwar sind noch genügend Hektar der einst militärisch genutzten Flächen auf der ehemaligen Air-Base Bitburg nicht besetzt. Aber schon heute können nicht alle Raumwünsche erfüllt werden. Die PSA ist ein drastisches Beispiel dafür.

Die Sondermaschinenbauer sind einfach zu erfolgreich und haben deshalb zu wenig Platz. Weitere Ausbreitungswünsche scheitern derzeit aber am unnötigen Nato-Reservestatus von Teilen der Air-Base und der nach Ansicht von Befürwortern notwendigen flugaffinen Nutzung des Geländes. Einen Ausweg aus diesem Dilemma wird es nur geben, wenn dem Zweckverband ein dauernder Spagat gelingt. Einerseits müssen pragmatische Lösungen gefunden werden, damit weitere Jobs entstehen. Auf der anderen Seite darf bei den Lösungen die große Unbekannte namens fliegerische Nutzung nicht vergessen werden. Die für die Fliegerei reservierten Gelände aber auf Dauer dem Markt vorzuenthalten, wird mit jedem Jahr ohne gewerbliche Fliegerei in nennenswertem Umfang immer schwieriger. h.jansen@volksfreund.de

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