"De al Schull" lebt wieder

"De al Schull" lebt wieder

ECHTERNACHERBRÜCK. (ew) Unter großer Beteiligung der Dorfbewohner und vieler Gäste wurde das umgebaute Multifunktionale Gebäude in Echternacherbrück eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben.

Der Name "Multifunktionales Gebäude" kommt den Einheimischen nicht leicht über die Lippen und so bleiben sie lieber bei dem geläufigen Namen "de al Schull". In der Tat wurde in diesem Gebäude von 1936 bis 1969 Lesen und Schreiben gelehrt. 1998 erfolgte die Umwandlung zum Gemeindehaus. In zwei Bauabschnitten entstand für 645 000 Euro ein schönes, lichtdurchflutetes Gebäude, von dem Ortsbürgermeister Karl-Heinz Wirtz bei der Eröffnung sagte: "Es war keine alltägliche Angelegenheit für unsere kleine Gemeinde. Jeder hat nach seinen Möglichkeiten mitgewirkt." "Was macht man, wenn man sich nicht einbringen konnte?", fragte Landrat Roger Graef und gab auch gleich die Antwort: "Man schenkt einen Wappenteller." Bürgermeister Hans-Michael Bröhl hatte die gleiche Idee. "Wappenteller gehören zur Einrichtung eines solchen Hauses", meinte er und so gesellte sich zum Wappenteller des Landkreises der Teller der Verbandsgemeinde Irrel. Die Frauengemeinschaft hatte das Einrichten der Küche übernommen. Die Vereinsgemeinschaft möblierte den Festsaal. Ihr Vorsitzender Gerhard Krämer erhielt aus der Hand des Ortsbürgermeisters den obligatorischen Schlüssel des Hauses. Den religiösen Part der Einweihungsfeier zelebrierten der evangelische Pfarrer Debus und sein katholischer Kollege Rech. Die Feier wurde von Jugendlichen musikalisch umrahmt.

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