Kostenpflichtiger Inhalt: Demo für Grenzöffnung : Echternach: Politiker fordern offene Grenzen

Lokalpolitiker aus der Grenzregion haben am Freitag in Echternach die Öffnung der Grenze zu Luxemburg gefordert.

(rh) Es reicht ihnen. Sie wollen, dass sich was ändert. Die Lokalpolitiker aus der Grenzregion haben am Freitag in Echternach die Öffnung der Grenze zu Luxemburg gefordert.

Gemeinsam setzen sich der Echternacher Stadtbürgermeister Yves Wengler (Mitte), Ortsbürgermeister Gerhard Krämer aus Echternacherbrück (Dritter von links), der Landrat des Eifelkreises, Joachim Streit (rechts), und Verbandsbürgermeister Moritz Petry aus Irrel (Links) für die sofortige Öffnung der Grenzen ein.

Echternach: Lokalpolitiker fordern Grenzöffnung

Landrat Streit wird wegen dieses Themas erneut Kontakt mit dem deutschen Innenministerminister Horst Seehofer aufnehmen. Er hatte dem Minister bereits in einem Schreiben die Bedeutung offener Grenzen für die Eifel erklärt (der TV berichtete).

Zudem haben die Bürgermeister der Kommunen an Mosel und Sauer eine gemeinsame Erklärung zum diesjährigen Europatag am 9. Mai verfasst. Die Erklärung beginnt mit einem Verweis auf den 8. Mai, an dem sich das Ende des 2. Weltkriegs zum 75. Mal jährt. „Die Region Saar-Lor-Lux hat dank offener Grenzen und dank des Euro als gemeinsamer Währung einen beispiellosen Aufschwung genommen. Hierauf schauen wir in Dankbarkeit am heutigen Tage zurück“, heißt es in der Erklärung.

Und weiter: Der Moselort Schengen stünde in der ganzen Welt für ein Europa ohne Grenzen und sei beispielhaft für das Überwinden nationaler Grenzen und nationalen Denkens. Deshalb sei die Einführung von Grenzkontrollen an Mosel und Sauer „ein Rückschlag in der konkreten Umsetzung der Europäischen Idee.

Video: Lokalpolitiker fordern Grenzöffnung

„Wir, die Bürgermeister und Landräte der Kommunen aus Luxemburg und Deutschland, nehmen den heutigen Europatag deshalb zum Anlass, an die Bundesregierung der Bundesrepublik Deutschland zu appellieren, die unnötigen Grenzkontrollen sofort zu beenden“, fordern die Unterzeichner, darunter natürlich auch der Eifeler Landrat Joachim Streit, in ihrer Erklärung.

Die gesamte Erklärung der Bürgermeister lesen Sie hier.