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Der Heimat ein Denkmal setzen

Der Heimat ein Denkmal setzen

"Vulkaneifelkreis - liebens- und er-lebenswert!?" So lautet das Motto für das Heimatjahrbuch 2010. Alle, die sich für die Region interessieren und Lust am schreiben haben, sind aufgerufen, sich daran zu beteiligen.

Rockeskyll. (red) Alois Mayer, Vorsitzender des Redaktionsausschusses, gab bei der Präsentation des Heimatjahrbuches 2009 in Rockeskyll das kommende Schwerpunktthema bekannt. Er umschrieb im Kreise der Autorinnen und Autoren das Schwerpunktthema wie folgt:

"Wer im neuen Jahrbuch 2009 blättert, erkennt, wie spannend und abwechslungsreich unser Landkreis Vulkaneifel ist. Viele Erzählungen und Berichte über Geschichte und Geschichten, über Natur und Kultur, über den neuen Eifelsteig und Gedichte bis hin zu wirtschaftlichen und brandaktuellen Kreisthemen künden davon. Das hat den Redaktionsausschuss dazu bewogen, für das nächste Jahrbuch folgendes Motto mit auf den Weg zu geben: ,Vulkaneifelkreis - liebens- und erlebenswert!?'"

Hinter diesem Motto stehe sowohl ein Ausrufezeichen als ein Fragezeichen. "Der Landkreis mit seinen über 60 000 Einwohnern in seinen 109 Gemeinden ist er wirklich liebenswert?", fragte Mayer weiter. "Lohnt es sich, hier zu wohnen, zu leben und zu lieben? Lohnt es sich, hier zu arbeiten, Kinder in die Welt zu setzen, zu singen und zu feiern? Wenn nein, schreiben Sie es", forderte Mayer seine Zuhörer ausdrücklich auf. "Und wenn Sie der Meinung sind, in dieser einmaligen Landschaft, die so grünt und blüht, in die sich sogar der Herrgott verliebt hat, lohnt es sich zu leben, alt zu werden, zu lieben und geliebt zu werden - dann schreiben Sie es auf."

Mayer forderte seine Zuhörer und potenziellen Beitragslieferer auf, alles niederzuschreiben, "was Sie schon immer sich und anderen sagen wollten, was gerade das ausmacht, unsere Heimat zu er-leben, von der Geburt an bis zum letzten Atemzug, schreiben Sie doch Ihr Er-lebnis, das wert ist, nicht vergessen zu werden".

Vulkaneifel in Gedichten, Geschichten und Bildern



Des weiteren wies der Redner darauf hin, dass der oder die Bewohner der Eifel, der oder die Bewohner des Landkreises sich durchaus schon durch eine gewisse Bauernschläue, einen urwüchsigen Schalk im Nacken, eine gesunde Portion Schlitzohrigkeit und vor allem einen trockenen und erdverbundenen Humor auszeichneten.

Neben diesen längeren Berichten oder Essays sind stets Gedichte und Berichte, Aufsätze und Schilderungen im Bereich der lokalen Geschichte, von bedeutsamen Jubiläen und aktuelle Themen der Heimat- und Naturkunde, der Literatur willkommen.

Um die Möglichkeiten der elektronischen Übermittlung zu nutzen, besteht neben der herkömmlichen Einreichung von Beiträgen auch die Möglichkeit, diese per E-Mail über hjb@vulkaneifel.de oder per Diskette/CD bis zum Redaktionsschluss am 30. Juni 2009 einzureichen. Dies ermöglicht nicht nur eine unmittelbare Übermittlung und schnellere Bearbeitung, sondern schließt auch Fehlerquellen aus.

Interessierte melden sich mit Themenvorschlägen oder fertigen Texten bei der Kreisverwaltung Vulkaneifel, Mainzer Straße 25, 54550 Daun. Ansprechpartner sind Helmut Klassmann, Telefon 06592/933-240, E-Mail: helmut.klassmann@vulkaneifel.de; Dorothea Geßner-Blum, Telefon 06592/933-284, E-Mail: dorothea.gessner-blum@vulkaneifel.de. Weiterhin haben interessierte Leser auch die Möglichkeit, im Internet unter www.jahrbuch-vulkaneifel.de oder über die Kreisseite www.vulkaneifel.de durch die Heimatjahrbücher des Kreises Vulkaneifel zu surfen. Die Jahrgänge ab 1973 sind dort mit allen Fotos und Abbildungen erfasst.