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Der Stadt Speicher geht der Baugrund aus: Lermesbrück wird vermarktet

Stadtentwicklung : Speicherer Neubaugebiet erschlossen

Einsam stehen die Laternen in der Landschaft herum. Die angrenzende, neue Straße führt durch ein unbebautes Feld und verbindet die Stadt mit den 42 neuen Grundstücken im Gebiet „Lermesbrück“.

Das einzige was hier, am Ortsausgang Richtung Preist, noch fehlt, sind die Häuser. Doch die werden sicher nicht lange auf sich warten lassen.

Denn Speicher boomt. Seit Jahren steigt die Einwohnerzahl auf zuletzt mehr als 3600. Zum Vergleich: 2017 noch zählte die Stadt rund 200 weniger. Klar, dass die vielen Neubürger auch irgendwo wohnen müssen.

Nebenan ist es daher auch schnell gegangen mit der Vermarktung. Nur wenige Wochen nach der Erschließung des ersten Bauabschnitts für 36 Häuser haben die ersten begonnen ihre Eigenheime hochzuziehen. Und im zweiten Abschnitt des Baugebietes wird es wohl kaum anders laufen.

Das Rennen um Baugrund hat also wieder begonnen. Rund ein Jahr nachdem die Bagger der Rivenicher Firma Wey auf der Wiese erschienen, ist das Baugebiet erschlossen. Das Problem: Es wird nun langsam eng in der Töpferstadt.

Am Ortsausgang Richtung Herforst könnten laut Verwaltung vielleicht noch 15 weitere Baustellen entstehen. Und danach bliebe als Notreserve noch ein Areal in der Weinstraße und das ehemalige Plewa-Gelände an der L 36. Beschlossen ist diesbezüglich aber noch nichts.