Der Streich der Sieben

PRÜM. (lk) Das "Nils Wogram Septett" gab in der Kapelle des ehemaligen Konvikts ein herausragendes Konzert. Die Experimentierfreude der bekannten Jazz-Musiker begeisterte das Publikum.

Der international renommierte Kölner Jazz-Posaunist Nils Wogram spielte mit seinem Septett auf hohem musikalischen Niveau. Und er hielt, was der Ruf, der ihm vorauseilte, versprach: Während des Konzerts kam es zu spontanen Begeisterungsbezeugungen des Publikums. Die Instrumentalisten Nils Wogram (Posaune, Melodika und Komposition), Steffen Schorn (Bariton-Saxophon und Bass-Klarinette), Claudio Puntin (Klarinette), Tilman Ehrhorn (Tenor-Saxophon), Frank Speer (Alt-Saxophon), Stephan Meinberg (Trompete) und John Schröder (Schlagzeug) gaben alles. Das Programm war von energiegeladenen Kompositionen bestimmt, wobei die technischen Fertigkeiten der Musiker sowohl bei den von Salsa-Rhythmen inspirierten Stücken wie auch dem ruhigeren Melodien beeindruckte. Die Soli verdienten das Prädikat virtuos, das hohe Maß an Professionalität der Musiker war jederzeit spürbar, ohne dass sie zu irgendeinem Zeitpunkt in Routine übergegangen wäre. Gerade die Experimentierfreude und die spontanen Absprachen während des Konzerts zeichneten das Konzert aus. Die Veranstaltung war ein Gemeinschaftsprojekt der Jazz-Initiative Eifel, der Kulturgemeinschaft Bitburg und der Volkshochschule Prüm.