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Der Traum einer Landesgartenschau für Bitburg und die Eifel

Wird die Eifel einen neuen Versuch starten? : Bürgermeister für zweiten Anlauf zur Landesgartenschau

(de) Ist der Traum von einer Landesgartenschau für die Eifel vielleicht doch noch nicht ausgeträumt? Nachdem der Zweckverband Flugplatz nun offiziell die Konversion der Bitburger Housing übernommen hat, wirft Verbands-Chef Joachim Streit die Idee in den Raum, einen zweiten Anlauf in Mainz zu starten.

„Die ganze Mühe kann doch nicht nur für einen Schuss gewesen sein“, sagte Streit vergangene Woche im Gespräch mit dem TV.

Bitburgs Bürgermeister Joachim Kandels gefällt die Idee. „Die Bewerbung um die Landesgartenschau 2022 hat nicht nur in der Kommunalpolitik, sondern vor allem auch in der Bevölkerung eine große Begeisterung, aber eine ebenso große Erwartungshaltung gegenüber dem Land Rheinland-Pfalz ausgelöst, weil wir von unserem Konzept überzeugt waren und auch heute noch sind“, sagt Kandels. Keine Frage: Eine Landesgartenschau könnte auch aus Sicht des Bürgermeisters die Initialzündung sein, um das riesige Areal zu entwickeln. Was auch aus Kandels Sicht die Sache nicht völlig aussichtslos erscheinen lässt: „Es haben sich einige Parameter verändert: Die Liegenschaft wurde zwischenzeitlich an den Bund zurückgegeben, und die Frage der Verfügbarkeit des Geländes ist somit beantwortet.“ Und Streit sagt: „Wir haben die Besucherzahlen damals sehr konservativ gerechnet – da ist mehr drin.“

Kandels schlägt vor, Kreistag, Stadtrat, Verbandsgemeinderat Bitburger Land sowie die Ortsgemeinderäte Röhl und Scharfbillig, die sich ja gemeinsam im Zweckverband Flugplatz engagieren, zu beteiligen. Für Kandels steht fest: „Wenn sich alle einig sind, könnte man dies auch in Mainz als starkes Zeichen aus der Eifel verstehen.“

Ihre Meinung: Sollte sich die Eifel ein zweites Mal um die Landesgartenschau bewerben? Oder ist das vergebene Liebesmüh’? Schreiben Sie uns Ihre Meinung an eifel@volksfreund.de (Name und Wohnort nicht vergessen).