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Die abgebrannte Waldschänke in Irrel wird ersetzt

Infrastruktur :  Neubau und Container ersetzen die Waldschänke

Nach dem Brand: An gleicher Stelle soll in Irrel ein neuer Imbiss entstehen. Die  Köhlerhütten werden zudem aufgewertet.

  Wo die Irreler Waldschänke  einst gestanden hat, ist jetzt nur noch eine Schotterfläche, umgeben von einem Bauzaun, zu sehen. Im März war die Irreler Schänke bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Wer oder was dieses Feuer verursacht hat, ist nach wie vor unklar. Für die Gemeinde als Eigentümerin der ehemaligen Gaststätte spielt das aber auch nur eine untergeordnete Rolle.

Entscheidend ist, dass das vor vielen Jahrzehnten am Waldrand westlich der Ortslage errichtete Gebäude versichert war. Die Gemeinde bekommt den Schaden  erstattet und kann  an gleicher Stelle eine neue Waldschänke errichten.

„Da das Gebäude durch höhere Gewalt vernichtet wurde, müssen wir beim Neubau auch keinen größeren Genehmigungsaufwand erwarten“, erklärte dazu  Ortsbürgermeister Herbert Theis im Rahmen einer  Sitzung des Bau- sowie des Bürgerschafts- und Tourismusausschusses.

Die Planung für ein neues Gebäude wurde in Auftrag gegeben. Vorgesehen ist ein Imbiss mit Verkaufsfläche und ergänzend dazu auch ein kleiner Veranstaltungsraum, der dann  für kleinere Feiern genutzt oder aber auch den Mietern der benachbarten Köhlerhütten zur Verfügung gestellt werden könnte.

Während die Waldschänke also komplett neu errichtet wird, bleibt den Köhlerhütten der morbide Charme  erhalten. Dort sind auch  Veränderungen geplant. So sollen zwei Sanitärcontainer aufgestellt werden, in denen neben Toiletten und Duschen auch eine kleine Spülküche integriert sein wird.

Laut Theis sei das Vorhaben bereits mit der Naturschutzbehörde abgesprochen, sodass einer Genehmigung der Container nichts im Wege stehen dürfte. Zudem sei geplant, das Freizeitgelände an das öffentliche Kanalsystem anzuschließen. Bislang wurden Abwasser und Fäkalien über eine Kleinkläranlage entsorgt.

Aufgrund der Corona-Beschränkungen seien die Köhlerhütten in diesem Jahr nicht vermietet und sämtliche Buchungen storniert worden, so Theis. Es gebe allerdings eine sehr hohe Nachfrage für das kommende Jahr. Demnach seien die Hütten in 2021 bereits so gut wie ausgebucht.