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WINTER: Die Eifel versinkt einen Tag lang im dicken Schnee

WINTER : Die Eifel versinkt einen Tag lang im dicken Schnee

(fpl/cha) Fast zaghaft fing es nieselnd an und steigerte sich Stunde um Stunde zu immer schwierigeren Verhältnissen: Der Donnerstag hat der Eifel zumindest für einige Stunden einen heftigen Wintereinbruch beschert, nachdem es auch am Mittwoch stellenweise schon geschneit hatte.

Vor allem im Prümer Land und auf den Höhen der Schneifel ging es am Nachmittag immer kräftiger zur Sache, etliche Straßen verschwanden zeitweise unter der Schneedecke. Und einige Bäume, von den Februarstürmen bereits angeknackst, stürzten unter dem Schneegewicht auf die Straßen: Unter anderem, teilte die Polizei Prüm mit, auf der B 410 zwischen Lissingen und Prüm und auf der K 123 zwischen Waxweiler und Niederpierscheid.

Die Inspektionen Prüm und Bitburg verzeichneten eine Reihe von kleineren Unfällen: Bei Spangdahlem, am Kreisverkehr auf der B 50, ereignete sich ein Auffahrunfall auf glatter Fahrbahn – Blechschaden. In der Niederweiser Straße von Irrel kollidierten ebenfalls zwei Fahrzeuge, auch dort wurde niemand verletzt.

Die A 60 aus Richtung Wittlich in Richtung Bitburg musste allerdings am Nachmittag wegen querstehender LKW hinter der Fintenkapelle gesperrt werden.

In Gegenrichtung zwischen Prüm und der Anschlussstelle Waxweiler verunglückte ebenfalls ein Autofahrer – wie auch, je länger der Tag dauerte, mehr und mehr Verkehrsteilnehmer an anderen Stellen im Nordkreis.

Und nicht zuletzt auf der stark befahrenen B 51 spitzte sich im Lauf des Nachmittags die Situation immer weiter zu: Gegen 17 Uhr meldete die Inspektion Prüm, dass in Höhe von Dausfeld zahlreiche Fahrzeuge in der Steigung stehen geblieben waren.

Die Schneefälle gingen bis in den Abend weiter. Erst in der Nacht sollte sich die Lage beruhigen. Allerdings kann es in den frühen Morgenstunden auf den Straßen noch glatt sein.

Zum Wochenende soll sich die Situation weitgehend wieder entspannen.

Foto: Fritz-Peter Linden