Die Jagd nach der Gold-Plakette

Die Jagd nach der Gold-Plakette

Die Wetterlage: unbeständig und wechselhaft. Die Stimmung der Menschen in Metterich: blendend. Der Grund: Die Bundeskommission des Wettbewerbs "Unser Dorf hat Zukunft" besucht und begutachtet am kommenden Donnerstag den idyllischen Eifelort.

Metterich. Hoher Besuch hat sich angekündigt. Die Bundeskommission von "Unser Dorf hat Zukunft" wird am Donnerstagvormittag Station in Metterich machen und sich alles ganz genau anschauen. Doch wer glaubt, dass in den Tagen davor eine Putz- und Aufräum-Hektik in dem idyllischen Eifelort herrschen würde, der irrt sich. Die Mettericher freuen sich auf die Jury. Und die Erfolge geben ihnen Recht. In dem Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" haben sie bislang einen regelrechten Durchmarsch bis ins Bundesfinale gemacht."Wir machen das für unser Dorf, nicht für die Jury"

"Wir sind guter Dinge", sagt Rainer Wirtz, Ortsbürgermeister von Metterich, optimistisch. Die Vorbereitungen für den Besuch der Bundeskommission sind angeschlossen. "Wir haben uns die Tage noch mal mit den Vereinen und Gruppen getroffen, um die Präsentation abzustimmen." Seit dem Besuch der Landeskommission im Frühjahr hat sich bereits wieder einiges in Metterich getan. "Die Sanierung der Marienkapelle und des Sportplatzes sind jetzt komplett abgeschlossen. Und wir haben ein neues Buswartehäuschen", berichtet Wirtz. Doch nicht der bevorstehende Besuch der Bundeskommission war ausschlaggebend dafür, dass diese Projekte nun umgesetzt worden sind. "Da sind wir ja bereits seit Jahren dran. Wir machen das für unser Dorf und nicht für eine Jury", betont der Ortschef. Mit Metterich sind insgesamt vier Orte in Rheinland-Pfalz beim Wettbewerb vertreten, darunter auch Riol an der Mosel. Wirtz: "Wir wissen, wer mit im Rennen ist. Aber wir vergleichen uns nicht mit anderen, sondern konzentrieren uns auf uns und unsere Stärken." Und das ist neben der schönen Bausubstanz der gute Zusammenhalt im Dorf. Den hatten die Mettericher beim Besuch der Landeskommission eindrucksvoll demonstriert. Eine Menschentraube begleitete die Jury bei ihrem Rundgang. Und auch am Donnerstag werden sich viele freinehmen, um ihren Ort würdig vor der Jury zu vertreten. "Ich bin zuversichtlich, dass wir eine ordentliche Platzierung schaffen werden", erklärt Wirtz. Die Entscheidung wird für Mitte September erwartet.