Die Konkurrenz ist hart

Der Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" geht in eine neue Runde. Die Jury besucht am Freitag Büdesheim und Schönecken und am Montag Pronsfeld und Waxweiler.

Büdesheim/Schönecken/Pronsfeld/Waxweiler Die Straßen gekehrt, die Blumenkästen fix bepflanzt - in wenigen Tagen besucht die Kommission des Wettbewerbs "Unser Dorf hat Zukunft" die Verbandsgemeinde (VG) Prüm und die VG Arzfeld. Zwar geht es bei dem 1955 erstmals ausgerichteten Wettkampf schon lange nicht mehr um die hübschesten Beete und saubersten Gehwege, ein bisschen Frühjahrsputz kann allerdings vor dem Besuch der Kreisjury wohl nicht schaden.
Schon gestern begannen im Vulkaneifelkreis - unter anderem in Kerschenbach - sowie im Eifelkreis Bitburg-Prüm die Dorfbegehungen, doch erst am Freitag, 12. Mai, finden die Fachleute schließlich am vierten Tag ihrer Visitenrunde ihren Weg in den Altkreis Prüm. Gegen 9 Uhr beginnt dann in Büdesheim der Dorfbesuch.
Etwa 2,5 Stunden informieren sich die Fachleute über den Stand der Dorfentwicklung und die Perspektiven für die Zukunft. Nach einer kurzen Mittagspause folgt dann um 12.30 Uhr ein Besuch in Schönecken. Am Montag, 15. Mai, geht es um 9 Uhr schließlich weiter in Pronsfeld, um 12.30 Uhr in Waxweiler.
Der Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" wird seit 1955 ausgerichtet. Früher war er unter dem Namen "Unser Dorf soll schöner werden" bekannt. Teilnehmen können Gemeinden und Ortsteile mit maximal 3000 Einwohnern. Das rheinland-pfälzische Innenministerium ermittelt aktuell im Wettbewerb auf Kreis-, Gebiets- und Landesebene die Gesamtsieger für Rheinland-Pfalz. 2019 werden sie am nächsten Bundesentscheid teilnehmen können. Ziel des Wettbewerbs ist die Verbesserung der Zukunftsperspektiven der Dörfer und der Lebensqualität im ländlichen Raum. Eine große Rolle spielt das bürgerschaftliche Engagement.
Weitere Informationen im Internet unter: <%LINK auto="true" href="http://www.bitburg-pruem.de" text="www.bitburg-pruem.de" class="more"%>