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Die Landrätin schweigt sich aus

Die Landrätin schweigt sich aus

In einer persönlichen Erklärung vor dem Kreistag hat Landrätin Beate Läsch-Weber (53) mitgeteilt, dass sie sich weiterhin nicht zu ihrer Nominierung als Präsidentin des Sparkassenverbands Rheinland-Pfalz äußern will.

Wittlich. Anfang Juli wird es sich entscheiden. Dann tagt die Verbandsversammlung des Sparkassenverbands Rheinland-Pfalz und wählt einen neuen Präsidenten oder eine neue Präsidentin. Derzeit sieht es so aus, als ob es eine Präsidentin wird: Bernkastel-Wittlichs Landrätin Beate Läsch-Weber wird als Kandidatin gehandelt (der TV berichtete).

So wie bereits am Freitag, so wollte sich Läsch-Weber auch am Montag in der Kreistagssitzung nicht zu ihrem möglichen neuen Engagement äußern. Sie verlas zu Beginn der Kreistagssitzung eine persönliche Erklärung. Der Landkreistag habe bei der für 2011 anstehende Neubesetzung das Vorschlagsrecht. Aus dem Kreis der Landräte sei sie auf das Amt angesprochen worden.

"Darüber habe ich mich gefreut, weil es sich dabei um eine sehr interessante und fordernde Aufgabe handelt", sagte Läsch-Weber. Es gehe um einen Vorschlag, den andere machen und über den andere auch entscheiden werden." Entschieden werde über den neuen Präsidenten am 2. Juli in der Verbandsversammlung des Sparkassenverbands.

Aus den Reihen des Kreistags gab es keine Kommentare zu dieser Erklärung. Sollte sich die Versammlung für Läsch-Weber entscheiden, ist der Kreistag Bernkastel-Wittlich am Zug. Er muss die weiteren Modalitäten klären, damit ein neuer Landrat gewählt werden kann.

Spätestens am 1. April 2011 müsste die Wahl über die Bühne gegangen sein. Denn dann beginnt die neue Amtszeit des Präsidenten des Sparkassenverbands Rheinland-Pfalz. Stichwort Wahl des Landrats: Laut rheinland-pfälzischem Kommunalwahlgesetz setzt die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier als Aufsichtbehörde den Tag der Landratswahl sowie den Tag einer möglichen Stichwahl fest. Der Kreistag wird zuvor einen Termin vorschlagen. Wählbar ist, wer Deutscher ist oder Staatsangehöriger eines anderen Mitgliedstaates der Europäischen Union mit Wohnsitz in Deutschland ist. Er oder sie muss laut Landkreisordnung am Tag der Wahl das 23. Lebensjahr vollendet haben. Zum Landrat kann nicht gewählt werden, wer am Tag der Wahl das 65. Lebensjahr vollendet hat.