| 21:07 Uhr

"Die Leute wollen Gaudi-Musik"

BITBURG. (cus) Mit altbekannten und neuen Bands geht das Bitburger Bierfest auf dem Flugplatz in seine fünfte Saison. Vom 10. März bis 15. April wackeln neben dem Eifelstern die Zeltwände.

Willi Burelbach und Peter Heck wird noch heute flau, wenn sie an das Bierfest 2005 denken. Die beiden Geschäftsführer des Bitburger Hotels Eifelstern hatten damals wegen der winterlichen Witterung Schlimmes befürchtet: "An allen Wochenenden gab es Schnee, was besonders für Gäste mit längerem Anreiseweg problematisch war. Trotzdem kamen sehr viele Besucher zum Fest." Vor diesem Hintergrund sind Zuversicht und Vorfreude auf das Programm 2006 groß (siehe Extra). An fünf Wochenenden plus Ostersamstag heißt es: Partystimmung nonstop. Einlass ist jeweils um 19 Uhr. Die Livemusik auf der Bühne startet gegen 20 Uhr. Die Eintrittskarten (freitags drei Euro, samstags vier Euro) gelten jeweils auch für die Eifelstern-Diskotheken "Doppeldecker" und "Heizwerk". "Das Bierfest hat sich von einer regionalen Veranstaltung zu einem Ereignis mit nationaler Bedeutung entwickelt. Zusammen würden die bisherigen Besucher eineinhalb Mal die Allianz-Arena in München füllen", rechnet Heck. Immer mehr Reiseveranstalter schicken Ausflugsbusse nach Bitburg.Erhöhtes Zelt für bessere Optik

Am Auftaktwochenende setzen die Macher auf Bewährtes. "Aischzeit macht immer die Hütte voll. Die machen Gaudimusik, die die Leute hören wollen, und verstehen es, das Publikum anzuheizen", schwärmt Burelbach. Nach einigen Jahren Bierfest-Pause kehren auch die Allgäuer Dorfmusikanten wieder zurück. Neu sind "Wildbach" und "Surprise". Mit Kölscher Musik wollen "De Räuber" wie 2005 die Eifel erobern. Von einem leicht erhöhten Zelt erhoffen sich die Organisatoren bessere Optik und Akustik. Weil die abgetrennten All-Inclusive-Partybereiche entfallen, ist mehr Thekenfläche frei verfügbar. Um Einlass, Garderobe, Kasse, Bedienung und Sicherheit kümmern sich pro Abend rund 80 Helfer. Heck: "2005 gab es keine größeren Zwischenfälle. Unser Dank gilt dem Publikum dafür, dass alles friedlich ablief."