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Die Lust am gemeinsamen Spiel

Die Lust am gemeinsamen Spiel

Mehr als 50 Jugendliche haben in Prüm am "AC Milan-Trainingscamp" teilgenommen. Dabei legen die Trainer nicht nur Wert auf fußballerische Kabinettstückchen, sondern auch auf ein gesundes Gruppenklima.

Prüm. (ch) Dem Ball entgegengehen, stoppen und schnell weiterspielen, damit der Mitspieler aufs Tor schießen kann: In der vergangenen Woche regierten auf dem Prümer Sportplatz "In der Dell" nicht die üblichen Trikots des FC Prüm sondern das Schwarz-Rot des AC Mailand. Der norditalienische Verein hatte zum "AC Milan-Trainingscamp" eingeladen, das seit Jahren regelmäßig in Prüm stattfindet. Mehr als 50 Jugendliche zwischen 7 und 15 Jahre hatten sich angemeldet, lernten bei den insgesamt sechs Trainern viel Neues und waren mit viel Spaß dabei.

Doch nicht nur die fußballerische Entwicklung steht im Mittelpunkt, berichtet Organisator Dietmar Stöckle, sondern auch das gute Miteinander. So werde beispielsweise am Schluss nicht der beste Spieler ausgezeichnet, sondern die Teilnehmer, die sich am stärksten für die Gruppe engagiert haben. "Sonst gibt das immer Neid", sagt Stöckle.

Die Trainingscamps, die überall in Europa stattfinden, sind Teil einer Image-Kampagne. Man wolle die Philosophie des Vereins nach außen tragen -daher auch der Schwerpunkt auf der sozialen Kompetenz. In diesem Jahr gebe es beispielsweise auch eine Aktion zugunsten der Astrid-Lindgren-Schule, berichtet Stöckle.

Stadtbürgermeisterin Mathilde Weinandy und Verbandsgemeinde-Chef Aloysius Söhngen freuen sich über die bekannten Gäste. Man habe ja bei der deutschen Mannschaft in Südafrika gesehen, dass beim Fußball diejenigen vorne seien, die als Mannschaft am besten zusammenspielen. "Soziales Verhalten ist der Kern des Spiels", sagt Söhngen.