Die Region trauert um Hansjürgen Cornelius

Die Region trauert um Hansjürgen Cornelius

Hansjürgen Cornelius, zwei Jahrzehnte lang Leiter der Berufsbildenden Schule (BBS) in Bitburg und ebenso lange Präsident der Deutsch-Französischen Gesellschaft Trier, ist am Sonntag gestorben. Er wurde 71 Jahre alt.


Cornelius, am 4. Mai 1944 geboren, stammte aus Worms im südöstlichen Rheinland-Pfalz und studierte Volkswirtschaftslehre in Mainz. Danach erwarb er ein Diplom als Handelslehrer, arbeitete bei einer Spedition in Trier und unterrichtete dort nebenbei an der Berufsbildenden Schule. 1972 wandte er sich schließlich ganz dem Lehrerberuf zu.
1985 kam er an die BBS Bitburg, die er als Leiter 20 Jahre lang prägte: Er gründete mehrere Schulpartnerschaften sowie den noch heute bestehenden Förderverein und richtete die Fachschule Wirtschaft und die Höhere Berufsfachschule Wirtschaft ein. Zudem änderte Cornelius im Jahr 1996 ihren Namen in Theobald-Simon-Schule - nach einem der Gründer der Bitburger Brauerei, um auf diese Weise die lokale Verbundenheit nach außen zu tragen. 2005 wurde er in den Ruhestand verabschiedet.
Cornelius hat sich zudem für eine grenzüberschreitende Freundschaft engagiert: Ebenfalls fast 20 Jahre lang war er Präsident der Deutsch-Französischen Gesellschaft Trier und von 2012 an ihr Ehrenpräsident. Er wollte die Idee der Völkerverständigung stärken. In einem TV-Interview von 2003 über 40 Jahre deutsch-französische Freundschaft sagte er, sie beginne mit dem "politischen Eingestehen, dass man nicht mehr Konkurrent ist, sondern Partner". eib

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