Die Rückkehr des Spinners

Die Rückkehr des Spinners

In Ralf Kramps neuem Kriminalroman "Abendlied" gibt es ein Wiedersehen mit "Spinner" Herbie Feldmann und seinem unsichtbaren Gefährten Julius.

Hillesheim/Bad Münstereifel (red) Mit "Abendlied" legt Ralf Kramp den inzwischen siebten Roman der Reihe um Herbie Feldmann vor. Der erste erschien vor genau zwanzig Jahren. Herbie, dem stets das Pech an den Hacken klebt und der nur für ihn sichtbare Julius stolpern wieder einmal unfreiwillig in einen Mordfall.
Dieses Mal muss Herbie sich nicht nur mit dem abgehalfterten Schlagerstar Teddy Marco herumschlagen, den er im schrottreifen Wohnmobil von Auftritt zu Auftritt durch die Eifel kutschiert, sondern auch mit einer Leiche, die ausgerechnet mitten in einem der Schaufenster des Bad Münstereifeler Outlet-Centers liegt. "Ich bin oft gefragt worden, ob und wann es einen weiteren Roman um Herbie Feldmann und Julius geben wird", erzählt Ralf Kramp.
Die Initialzündung dazu sei das "Krimi-Camp" im vergangenen Jahr gewesen, während dessen acht Krimi-Autoren gemeinsam an einem Buch schrieben. "In dieser Geschichte hat jeder Autor den Helden seiner Romane ermitteln lassen", sagt Kramp. "Meine Wahl fiel auf Herbie Feldmann und ich hatte richtig Spaß an ihm." Bad Münstereifel ist auch diesmal der Ausgangspunkt für Herbie Feldmanns skurrile Abenteuer, nicht zuletzt deshalb, weil Ralf Kramp sich hier bestens auskennt: "Ich kenne jeden Stein in der Burgmauer, bin in Bad Münstereifel zur Schule gegangen und habe hier gewohnt", sagt er. Die Geschichten um Herbie Feldmann würden auch weiterhin in und um die Stadt spielen. Eine Fortsetzung sei bereits geplant, so Kramp.
"Zum allerersten Mal hatte ich bereits beim Verfassen der letzten Seiten des "Abendlieds" eine Idee für den nächsten Herbie-Feldmann-Roman".
Die Premierenlesung von "Abendlied" ist im Café T in Bad Münstereifel am Donnerstag, 7. September, 20 Uhr. Der Eintritt ist frei.