Die Stimmung steigt

ARZFELD. Der Islek machte am Wochenende seinem Namen alle Ehre. Alles andere als frühlingshafte Temperaturen hielten den Besucherandrang bei der 8. Westeifelschau (WES) in Grenzen.

"Wir sind nicht unzufrieden, für das Wetter können wir nichts." Herbert Berg, Vorsitzender des Gewerbevereins Arzfeld und Umgebung, brachte gestern Mittag auf den Punkt, was es hinsichtlich der Besucherzahl zu vermelden gab:Ees tröpfelte nämlich am Wohnende - sowohl an den Kassenhäuschen als auch von oben. Hinzu kam eine unerwartete Kälte mit Temperaturen, die gerade mal fünf Grad über Null lagen. Aussteller wie Gäste mussten sich also ganz schön warm anziehen, um die Arzfelder Westeifelschau 2006 in vollen Zügen genießen zu können. So wollte sich Herbert Berg mit Blick auf die Besucherzahlen erst gar nicht auf Spekulationen einlassen. Stattdessen freute er sich über lobende Worte von Ehrengästen und Besuchern. "Obwohl wir mit 80 Ausstellern ziemlich klein sind, wird die Schau allgemein positiv gesehen." Zudem wusste er bereits gestern von einigen Firmen, die etliche Erfolg versprechende Gespräche geführt hätten. Klar also, dass Herbert Berg auch in zwei Jahren wieder maßgeblich dafür sorgen wird, eine weitere WES auf die Beine zu stellen. Zufrieden mit der Veranstaltung zeigte sich auch Wolfgang Weiland aus Irrhausen. Der Bauunternehmer legt mit der Anwesenheit seines Betriebs in erster Linie Wert auf Kundenpflege. "Außerdem kommen auch immer sehr viele Mitarbeiter mit ihren Familien. Das ist uns wichtig", betonte Weiland am Sonntag. Während auch für ihn sicher ist, in zwei Jahren wieder dabei zu sein, sieht er zudem einen leichten Aufschwung. "Der Aufschwung ist spürbar"

"Das ist deutlich spürbar, die Leute sind besser drauf", hat Wolfgang Weiland festgestellt, der mit seinem Unternehmen nicht nur in Rheinland-Pfalz, sondern auch in Nordrhein-Westfalen und Luxemburg agiert. Weiland: "Die Stimmung ist nicht schlecht. Es geht aufwärts, weil die Leute wieder Vertrauen in die Politik gefunden haben." Guter Dinge ist auch Herbert Zahnen, Chef des Unternehmens "Zahnen-Technik" aus Arzfeld, das unter anderem Biogasanlagen projektiert. Zwar kämen nicht die Masse an Leuten nach Arzfeld, dafür aber habe man Zeit, mit den Kunden zu reden und sie ausführlich zu beraten. Die Westeifelschau trage außerdem zur Image-Förderung bei und erhöhe den Bekanntheitsgrad. Zahnen: "Für uns ist es kein Problem, wenn nur wenige Leute kommen." Die Arzfelder Westeifelschau geht am heutigen Montag, 1. Mai, zu Ende. Sie ist von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Für Unterhaltung sorgen ab 17 Uhr im beheizten Festzelt Prümtal-Joho und seine Musikanten. Außerdem wird Eifel-Jodler Winfried Krämer mit von der Partie sein.