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Die Talbrücke in Irrel wird runderneuert

Die Talbrücke in Irrel wird runderneuert

Die Talbrücke in Irrel wird instand gesetzt. Das teilt der Landesbetrieb Mobilität (LBM) Gerolstein auf TV-Anfrage mit. Wenn die Vorbereitungen planmäßig laufen, kann schon im Frühjahr 2017 mit der Sanierung begonnen werden.

Auch Brücken haben Stress. Tag und Nacht rollt der Verkehr über sie. Vor 30, 40 Jahren hat aber noch niemand mit dieser Fahrzeugdichte gerechnet. So stehen einige Bauwerke vor dem Kollaps.
Vor 40 Jahren erbaut


Dazu zählt unter anderem auch die Talbrücke in Irrel (B 257). Diese wurde vor etwa 40 Jahren gebaut und ist in einem schlechten Zustand. "Wir planen eine Generalinstandsetzung", sagt Oliver Arimond, Projektingenieur beim LBM Gerolstein. Das etwa 250 Meter lange Bauwerk habe Schäden im Beton im Bereich der Kappen, wo das Geländer verankert ist. Außerdem sei das Entwässerungssystem kaputt, Leitungen seien verstopft, das Wasser laufe nicht mehr richtig ab. Der Asphaltbelag und die Abdichtungen seien schadhaft und das Geländer müsse auch erneuert werden, zählt Arimond auf. Sein Befund: "Die Brücke hat wirklich eine Sanierung nötig." Er rechnet mit einer Investition in Höhe von etwa 1,5 Millionen Euro. Die Kosten übernimmt zu einhundert Prozent der Bund.
Der Verkehr fließt weiter


"Die Maßnahme dient dem Ziel, das Bauwerk für die nächsten 30 Jahre verkehrstüchtig zu machen", sagt Arimond. Der LBM plant die Maßnahme, die Baurechtbeschaffung läuft parallel dazu. Läuft alles glatt, soll im Frühjahr 2017 mit der Sanierung begonnen werden. "Die Sanierung wird unter Verkehr erfolgen, das bedeutet, dass die Fahrzeuge weiter einseitig über die Brücke fahren dürfen. Der Verkehr wird mit einer Ampelanlage geregelt."

Die Talbrücke von Irrel ist nur eine von 13 800 Brücken in Rheinland-Pfalz. Gerade die großen Talbrücken, die länger als 100 Meter sind, leiden laut LBM stärker als der Durchschnitt aller Brücken.