Brückenbau: Die Verbindung ist wieder da

Brückenbau : Die Verbindung ist wieder da

Mithilfe eines Schwertlastkrans wurden am Samstag die vier Träger der neuen Prümbrücke in Bettingen installiert. Rund 1,5 Millionen Euro kostet das Bauwerk.

Die Dimension des Vorhabens kündigt sich bereits am Freitag an. Mit zwei Kranwagen und weiteren Tiefladern rückt das auf Schwerlastarbeiten spezialisierte Unternehmen aus Trier an, um alles vorzubereiten. Der eine Kran wird lediglich für die standsichere Positionierung des anderen Kranwagens benötigt. Am Tag darauf beginnt dann die eigentliche Arbeit.

Bereits in den frühen Morgenstunden hebt der auf seinen vier gewaltigen Stützen stehende große Kranwagen den ersten Brückenträger in die Luft. Mehr als 30 Tonnen wiegt das Bauteil aus Stahl und Beton, das nun mithilfe des Krans zwischen den beiden Widerlagern installiert wird. Wenig später folgen dann der zweite Träger und im Lauf des Vormittags schließlich auch der dritte und der vierte. Die Brücke ist damit zwar noch nicht fertig, erfüllt aber damit immerhin schon ihren eigentlichen Zweck: Sie verbindet die beiden Uferseiten der Prüm. Und wenn alles läuft wie geplant, wird diese Verbindung bis zum Ende des Jahres auch nutzbar sein.

Vor einem halben Jahr stand an dieser Stelle noch eine andere Brücke. Weil das 64 Jahre alte Bauwerk aber in einem schlechten Zustand war, wurde es abgerissen, um es nun durch eine neue Brücke zu ersetzen.

Rund 1,5 Millionen Euro investiert das Land in das Bauwerk, über das später die L7 verlaufen wird. Bis es soweit ist, bleibt die Landstraße in diesem Bereich aber weiterhin gesperrt. Autofahrer, die zwischen Oberweis und Wettlingen beziehungsweise Peffingen unterwegs sind, müssen die kommenden Monate also noch weiterhin der eingerichteten Umleitung über Stockem (K12) folgen. Der Einmündungsbereich der LK12 in die L7 ist aber wieder für den Verkehr freigegeben. Dort war lediglich für die Kranarbeiten eine zweitägige Vollsperrung eingerichtet worden.

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