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Dinosaurier sind zurück in der Eifel: Revival für Eifelosaurus und Co in Irrel, Echternacherbrück und Bollendorf

Dinosaurier sind zurück in der Eifel: Revival für Eifelosaurus und Co in Irrel, Echternacherbrück und Bollendorf

Rückkehr in die Urzeit: In Irrel, Echternacherbrück und Bollendorf stehen seit Dienstag drei lebensgroße Dinosauriermodelle. Sie sind die Werbemaskottchen für den neuen Dinosaurierpark Teufelsschlucht, der im Frühjahr 2015 in Ernzen eröffnet wird.

Huch, ist der echt? Es könnte durchaus passieren, dass die Autofahrer im Kreisel in Irrels Mitte ab sofort mehrere Runden drehen, um noch einen Blick auf den imposanten Triceratops zu werfen, der dort am Straßenrand steht.
Der riesige Pflanzenfresser mit dem Drei-Horn-Gesicht ist am Dienstag zusammen mit zwei weiteren Sauriern per Sattelschlepper aus Niedersachsen in die Südeifel gereist. Die Modelle der Firma Wolter design aus Münchehagen sollen Werbung machen für den Dinosaurierpark Teufelsschlucht, der im Frühjahr 2015 im Gelände des gleichnamigen Naturparkzentrums in Ernzen eröffnet wird.

Deswegen hat auch Echternacherbrück beim Grenzübergang auf deutscher Seite und Bollendorf vor dem Abteihof tierischen Zuwachs bekommen. Warum die Bollendorfer ausgerechnet den Pachycephalosaurus - auch Dickschädelsaurier genannt - bekommen haben, konnte nicht mehr ernsthaft geklärt werden.

Die 18 Kinder der Klasse 2a der Grundschule Irrel, die spontan mit ihrer Lehrerin Silvia Roselieb beim Aufstellen des Giganten in Irrel zugucken, sind sichtlich begeistert: "Boah - ist der groooooß!" rufen sie begeistert. Alexander Hammes aus Eisenach findet es toll, dass jetzt so ein Saurier mitten in Irrel steht. Und Peter Trauden, Vorsitzender der Unabhängigen Bürgervertretung (UBV) Neuerburg, sagt: "Das Park-Konzept ist gut - das ist mal was ganz anderes."
Moritz Petry, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Südeifel, freut sich, dass mit dem Dinopark nach jahrelanger Arbeit ein Leuchtturmprojekt für den Tourismus umgesetzt wird.

Geplant ist, im Naturparkzentrum Teufelsschlucht einen 1,5 Kilometer langen Rundweg anzulegen, auf dem sich die Besucher auf eine Reise durch die Erdgeschichte begeben. Sie beginnt vor 420 Millionen Jahren mit den Urzeittieren aus dem Devon und endet mit den Eiszeitjägern und Mammuts vor 12.000 Jahren. Neben Tyrannosaurus Rex, der in Nordamerika und Ostasien lebte, wird auch ein einheimisches Urzeittier vertreten sein: der Eifelosaurus, der nahe Hillesheim gefunden wurde. Denn so an den Haaren herbeigezogen ist der Dinopark in der Eifel nicht. "Vor 190 Millionen Jahren waren in der Eifel nachweislich Saurier unterwegs", weiß Bruno Zwank, Geschäftsführer der Südeifel Tourismus GmbH.