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Patrick Schnieder (CDU) will für Bitburg nach Berlin - Bundestagswahl 2021

Bundestagswahl : Patrick Schnieder will die Zukunft gestalten: CDU-Kandidat ist seit 12 Jahren in Berlin

Politische Themen sind wichtig bei der Bundestagswahl 2021. Aber was treibt die Kandidaten in ihrem Alltag an? Das Fragen wir auch bei Patrick Schnieder (CDU), der im Wahlkreis Bitburg antritt.

Der amtierende Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises 202 Bitburg tritt auch bei er Bundestagswahl 2021 wieder an. Nach zwölf Jahren in Berlin will Patrick Schnieder von der CDU es nochmal wissen: „Ich verstehe die Politik im ländlichen Raum und kenne die Möglichkeiten, von Berlin aus Dinge anzustoßen“, sagt Schnieder. „Gerade bei den Budgets will ich helfen, unsere Region stark zu machen.“

Bundestagswahl 2021: Patrick Schnieder blickt zurück auf 12 Jahre Berlin

Die Politik der Eifel ist Schnieder alles andere als fremd. Für knapp elf Jahre war er Bürgermeister der Verbandsgemeinde Arzfeld, bis es 2009 für ihn in den Bundestag ging. Der Wechsel nach Berlin hatte für ihn Vor- und Nachteile: „Der Unterschied ist die Nähe. Als Bürgermeister konnte ich Dinge sofort umsetzten und habe auch sofort Rückmeldungen bekommen. Auf Bundesebene ist das anders. Man beschließt zwar Gesetze, der Erfolg des Ganzen macht sich aber oft erst deutlich später oder anders bemerkbar.“

Ein großer Teil von Schnieders Freizeit gehört der Musik, vor allem der Klassik. Dabei geht es ihm nicht nur um das Hören, sondern auch das selber Spielen. Schon als Jugendlicher lernte er an der Orgel und dem Klavier. Vor allem in seiner Schüler- und Studentenzeit spielte er bei Messen in der Kirche oder anderen Anlässen. „Musik ist für mich eine tolle Möglichkeit, zu entspannen“, sagt Schnieder. „Ich liebe die Musik, die Gefühle, die Stimmung und vergesse dabei die Welt um mich herum. Ich entdecke gerne neue Werke, die ich dann versuche nachzuspielen. Musik ist etwas, das ganz fest zu meinem Leben gehört.“

Schnieder (CDU) kennt die strukturellen Probleme im Wahlkreis Bitburg

Schnieder hatte in den letzten zwölf Jahren bei einigen Entscheidungen im Bundestag mitgewirkt. Viele dieser Projekte wolle er in Zukunft  auch fortsetzen. „Wir haben schon viel in Richtung Internet und Mobilfunk gemacht, aber der Zustand in der Eifel ist noch weit entfernt von lückenfrei und zufriedenstellend. Der Schub, den der Netzausbau jetzt bekommen hat, muss fortgesetzt werden. Dasselbe gilt für die Straßen. Der Lückenschluss der A 1 und eine vierspurige A 60 zwischen Belgien und Prüm sind extrem wichtig.“

Vielleicht auch wegen der vermeintlich schlechten Anbindungen in der Eifel, hat Schnieder eine Leidenschaft fürs Joggen entwickelt. Zum Abschalten nach der Arbeit geht es für den Kandidaten der CDU dabei am liebsten in die Natur. „Früher bin ich auch Marathon gelaufen“, sagt Schnieder. „Das ist ein sehr wichtiger Ausgleich für mich. Beim Laufen kann ich in Ruhe meinen Gedanken nachgehen, ob in Berlin oder zuhause.“

Auch bei Sonntagsausflügen zieht es Schnieder in die Natur. In der ganzen Eifel gebe es immer wieder traumhafte Wanderwege neu zu entdecken, sagt Schnieder. Was Schnieder an der Idylle stört, ist jedoch die schwache Infrastruktur. Eines seiner wichtigsten Anliegen sei daher, eine stabile medizinische Versorgung in der Eifel zu schaffen. „Ich würde mir eine dauerhafte und zufriedenstellende Lösung für Hausärzte, Fachärzte und Krankenhäuser wünschen. Gerade im ländlichen Raum braucht es hier finanzielle Unterstützung. Gleichzeitig brauchen wir mehr Medizinstudienplätze.“

Auch bei den Leerständen im ländlichen Raum müsse sich laut Schnieder etwas tun. Hier sieht er Politik und Gesellschaft in der Pflicht: „Es geht um die Zukunft der Innenstädte, vor allem der Kleineren. Wir müssen sie wieder mit Leben füllen und den örtlichen Handel unterstützen. Daran kann jeder von uns tagtäglich mitarbeiten“.

So blickt der CDU-Kandidat auf die Politik

Politische Fragen hätten Schnieder bereits in der Schulzeit interessiert, wie er sagt. Erst bei der Jungen Union, ging es für ihn vom Verbandsgemeinderat zum Kreistag und letztendlich in den Bundestag. Er ist stolz darauf, Politiker zu sein. „Weil wir die Zukunft von Deutschland gestalten.

Auch überparteilich bringen wir uns alle ein und suchen immer wieder nach dem richtigen Weg. Über den Tellerrand hinaus bringen wir Deutschland dadurch stetig voran. Auch trotz Krisen.“

 Bei der Bundestagswahl 2021 am 26. September bewerben sich als Direktkandidaten für  den Wahlkreis 202 Eifelkreis/Vulkaneifelkreis und Teile vom Kreis Bernkastel-Wittlich: Clemens Ruhl aus Pelm (ÖDP), Markus Riebschläger aus Gillenfeld (Die Partei), Oliver Eisinger aus Wittlich (WiR2020), Patrick Schnieder aus Arzfeld (CDU), Lena Werner aus Wittlich (SPD), Beate Härig-Dickersbach aus Pelm (AfD), Dorothea Hafner aus Gerolstein-Oos (Bündnis  90/Die Grünen), Manuel Eppers aus Herforst (Die Linke), Christoph Lutz aus Trier (dieBasis), Ralf Markus Berlingen aus Daun (FDP) und Petra Fischer aus Oberkail (Freie Wähler).

(axw)