Doch keine Vergewaltigung in Schönecken? Verfahren eingestellt

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Die Staatsanwaltschaft Trier hat die Ermittlungen gegen zwei junge Männer aus dem Vulkaneifelkreis eingestellt. Dies teilte Peter Fritzen, der Leitende Oberstaatsanwalt auf TV-Anfrage mit. Die beiden Eifeler galten als verdächtig, Mitte November 2018 eine damals 19-Jährige in Schönecken vergewaltigt zu haben.

Der Vorfall soll sich nach einer Oberstufenparty am Nims­ufer zugetragen haben (der TV berichtete).

Bei Verhören bestritten die jungen Männer die Tat von Anfang an. „Nach dem Ergebnis eingehend durchgeführter Ermittlungen“ sieht nun auch Fritzen „keinen hinreichenden Tatverdacht“ mehr „für eine Vergewaltigung“. Auch eine Strafbarkeit wegen anderer Delikte sei nicht feststellbar gewesen, schreibt Fritzen auf TV-Anfrage. Deshalb sei keine Anklage erhoben worden. Mehr zu den Geschehnissen im November will der Staatsanwalt mit Verweis auf die „schutzwürdigen Persönlichkeitsrechte der beteiligten Personen“ nicht sagen: „Ein solcher Sachverhalt berührt den intimsten Bereich der Privatsphäre.“

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