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Dompiraten treten in Prüm auf dem Ausstellungsgelände auf

Zwei Konzerte der etwas anderen Art : Die Dompiraten treten im Prümer Autokino auf

Die Dompiraten kommen für zwei Konzerte nach Prüm, nicht in die Karolingerhalle, das wäre aktuell nicht erlaubt, aber auf dem Ausstellungsgelände geben sie nun zwei Auto-Konzerte.

Langsam aber sicher wird das gesellschaftliche Leben wieder hochgefahren - auch in der Abteistadt. Konzerte in der Karolingerhalle müssen zwar noch als Großveranstaltungen weiterhin vorerst ausfallen, aber man hat sich etwas einfallen lassen - Autokonzert heißt die Zauberformel mit der die Dompiraten am ersten Juniwochenende zwei Konzerte der etwas anderen Art bestreiten werden.

Die vier Musiker kommen am Freitag, 5. Juni, und am Samstag, 6. Juni, für zwei Auftritte ins Prümer Autokino und haben gleich mal ein eigens zusammengestelltes Programm mit dem durchaus passenden Titel „Fluch der CARibik“ dabei.

„Es wird für uns – und sicher auch für die Zuschauer – eine ganz besondere Erfahrung sein“, sagt der Sänger Andreas Kruppert. Eine eng zusammenfeiernde und tanzende Meute wird es auch bei diesem Open-Air-Auftritt wegen der geltenenden Bestimmungen nicht geben können, in den Wagen wiederum dürfen sich die Besucher aber nach Lust und Laune gehen lassen.

„Im Grunde gelten die gleichen Regeln und Konditionen wie bei einer Kinovorführung“, sagt Kruppert. Pro Auto sind also maximal fünf Personen erlaubt, davon zwei Erwachsene und höchstens drei Kinder des eigenen Haushaltes.

Ab 20.30 Uhr werden die Besucher in ihren Wagen auf das Gelände gelassen, die Dompiraten beginnen ihr Konzert nach dem Sonnenuntergang gegen 22 Uhr.

Fenster, Cabrio- und Sonnendächer dürfen geöffnet werden, vor oder neben dem Auto tanzen ist allerdings nicht erlaubt. Im Wagen gilt keine Mundschutzpflicht, allerdings müssen Masken beim Weg zu den Toiletten aufgesetzt werden. Es darf nicht mehr als eine Person eines Autos zur selben Zeit zur Toilette gehen. Die einzige Ausnahme: ein Elternteil mit einem Kind.

„Die Musik werden wir, genauso wie bei den Kinovorstellungen, über eine UKW-Frequenz übertragen. Alle Besucher werden einen Blick auf die Bühne haben, das Konzert wird zudem parallel auf die Leinwand übertragen“, sagt Kruppert.

Wie bei Filmvorführungen wird zudem darauf geachtet, dass die Autos eine Höhe von 1,50 Meter nicht überschreiten. Höhere Fahrzeuge bis 1,80 Meter sind zwar zugelassen, werden aber aber hinter den anderen Fahrzeugen platziert, um den Blick auf die Bühne und die Leinwand nicht zu versperren. Autos die noch höher sind dürfen zwar auch kommen, müssen aber mit einem Platz in der hinteren Reihe vorliebnehmen.

Während des Konzerts sollen die Motoren und das Licht der Wagen aus bleiben. Außer im Notfall ist dann keine Ausfahrt möglich. Autos, bei denen das Ausstellen des Standlichts nicht möglich ist, bekommen eine eigene Lichtabdeckung gestellt. Und auch für den Fall einer leeren Batterie sind die Betreiber gerüstet - sobald die anderen Wagen das Gelände verlassen haben, wird „liegengebliebenen“ Konzertbesuchern Starthilfe gegeben

Der Kartenverkauf beginnt am Freitag, 29. Mai, um 15 Uhr. Die Tickets sind ausschließlich im Internet über das Online-Ticketsystem des Eifel-Kinos erhältlich. Vor Ort wird es keine Abendkasse geben. Der Preis pro Auto inklusive einer Person beträgt 15 Euro, ein zusätzliches Ticket für einen zweiten Erwachsenen kostet 7 Euro. Der Preis für Kinder beläuft sich auf 5 Euro pro Kind.

Tickets für das Konzert im Internet unter www.eifel-kino.de; weitere Informationen zu den Dompiraten gibt es im Netz unter www.dompiraten.de