Doppeljubiläum mit Fest

Ein Doppeljubiläum, 100 Jahre Antoniuskirche und 100 Jahre Cäcilienchor, das ist fürwahr ein bedeutendes Ereignis am ersten Septemberwochenende für die Pfarrgemeinde.

Jünkerath. Über 30 Jahre dirigiert Herbert Schermack die 25 Chormitglieder. Kurt Steffens (Don Bosco Haus) an der Orgel ließ die Fanfare, komponiert von Franz Xaver Brunner, ertönen.Vorsitzende Margret Klein bekleidet seit zwölf Jahren dieses Amt und erwähnte bei der Begrüßung, dass die 91-jährige Marianne Schäfer noch immer ihre Altstimme einsetzt. Die älteste Sängerin meinte hierzu: "Unser Kirchenchor ist einfach Klasse, er ist für mich nicht nur ein Verein, sondern ein Jungbrunnen, der die Pflege der Gemeinschaft, die Harmonie und die Fröhlichkeit fördert."Pfarrer Reinhard Mallmann hieß als Präses die Konzertbesucher herzlich willkommen, denn 100 Jahre Kirchenchor ist ein Anlass, miteinander zu feiern. So unterstützten die Nachbarschaftschöre aus Lissendorf, Stadtkyll, Glaadt und das Collegium vocale, Jünkerath, dieses Konzert. Sie bereicherten mit sakralen, geselligen, klassischen, modernen Melodien und Volksmusik den Festablauf. Die Altistin Regina Bullermann-Lentz und die Sopranistin Ulrike Postert sangen im Duett und Solo. Dabei erfüllten die großen Stimmen den sakralen Raum. Sie wurden an der Orgel begleitet von Paul Pützer aus Wollenberg. Das Collegium vocale, zwölf Männer, dirigiert von Harald Thome, begeisterten ebenfalls die Zuhörer.Der erste Rektor der Vikarienkirche St. Antonius, Josef Rohde, gründete 1907 den Jünkerather Kirchenchor St. Cäcilia, der zunächst ein reiner Männerchor war, später dann, aber auch durch die Angliederung eines Mädchenchores, zur gemischten Sangesgemeinschaft wurde. Pastor Mallmann dankte den aktiven Mitgliedern für die umfangreichen Probearbeiten, die jahrein, jahraus, geleistet werden, dem Vorstand und dem Dirigenten.

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