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Doppelschlag des Stadtrats

Doppelschlag des Stadtrats

Der Prümer Stadtrat hat endgültig grünes Licht für den Bebauungsplan "In der Wolfsschlucht" gegeben, wo ein Ferienhausgebiet entstehen soll. Einen Schritt voran ging es für den Entwurf des Bebauungsplans "Auf der Tafel".

Prüm. Im März 2005 berichtete der TV erstmals über die Idee des Walcherather Landwirts Klaus Enders, ein Ferienhausgebiet zwischen der B 265 und dem Wintersportgebiet Wolfsschlucht zu schaffen. Rund 300 Meter von der Bundesstraße entfernt sollen etwa 30 Häuser mit einem Vollgeschoss und ausgebautem Dachgeschoss entstehen. Das künftige Zentralgebäude besteht aus einem kleinen Gastraum und Versorgungseinrichtungen. In seiner Sitzung am Mittwochabend befasste sich der Stadtrat zügig mit den letzten Anregungen der so genannten Träger öffentlicher Belange. Einstimmig beschloss der Rat den Bebauungsplan als Satzung. Sie tritt in Kraft, wenn die Kreisverwaltung Bitburg-Prüm sie genehmigt hat und die notwendigen städtebaulichen Verträge abgeschlossen sind. Ähnlich zügig gingen die Abwägungen zum Bebauungsplan "Auf der Tafel" über die Ratsbühne. Zwischen der Einmündung in die B 265 und dem St.-Joseph-Krankenhaus will die Stadt rechtsseitig der Straße ein allgemeines Wohngebiet ausweisen. Nach einstimmigem Beschluss folgen die Offenlage des Enwurfs und die Beteiligung der Träger öffentlicher Belange. Anschließend behandelt der Stadtrat das Thema erneut.Stadtbürgerin Mathilde Weinandy nutzte die Ratssitzung, um Frank Kettern nach neun Jahren als Leiter des Hauses der Jugend zu verabschieden (der TV berichtete über den Wechsel). "Es war eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. Sie haben Ihre Feuertaufe gemeistert", lobte Weinandy. "Die Erfolge wären ohne den Rückhalt von der Stadtbürgermeisterin, dem Stadtrat und den anderen Gremien nicht möglich gewesen", gab Kettern den Dank zurück. "Ich wünsche meinem Nachfolger für die Zukunft ein glückliches Händchen."Haus der Jugend: Abschied und Neuanfang

Als neuer Leiter stellte sich Jochen Pauls dem Rat vor. Der 36-Jährige stammt aus Bitburg und hat in Aachen Sozialpädagogik studiert. Nach fünf Jahren als Leiter einer Jugendfreizeitstätte im Sauerland bewarb sich der nach eigener Aussage heimatverbundene Pauls erfolgreich in Prüm. Für seine neue Aufgabe kann er sich ähnliche Schwerpunkte vorstellen wie im Sauerland: Betreuung des offenen Treffs, Organisation von Ferienfreizeiten, Hilfe bei der Berufsvorbereitung und gezielte Medienpädagogik.