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Doppelter Grund zur Freude

Doppelter Grund zur Freude

LAUPERATH. (js) Hier steppt der Bär: Nachdem kürzlich der neue Kartoffelkönig gekürt wurde, konnte nun ein neuer Spielplatz eingeweiht und ein Ortswappen präsentiert werden.

Lauperath in Zahlen, das bedeutet: 128 Einwohner und 5,78 Quadratkilometer Fläche mit den Ortsteilen Scheidchen, Kop, Berscheider Hof, Scheuerbaum und Reuschenhof. Was in dieser Statistik nicht erwähnt wird, ist das eigentliche Kapital der beiden Höhendörfchen: ein grandioser Fernblick und eine intakte Natur. Zum Doppelfest begrüßte Ortsbürgermeister Gerhard Kauth die Bewohner im schmucken Gemeindehaus. "Nach einer Mängelfeststellung war die Sanierung aller Spielgeräte auf dem Spielplatz ein Muss", so der OB. Die Gesamtsumme der Kosten belief sich auf 9000 Euro, der Anteil der Gemeinde lag bei 1200 Euro. Kauth dankte allen Sponsoren für die Mithilfe. "Die Mühe lohnte, der Spielplatz bedeutet ein Stückchen mehr Lebensqualität für unsere Kinder", schloss der OB. Verbandsbürgermeister Patrick Schnieder (Arzfeld) lobte die "lebendige Gemeinde, den Wohnort und die gute Infrastruktur". Schnieder: "Gemessen an den Einwohnern ist Lauperath-Scheidchen der Ort mit den meisten Fremdenzimmern in der Verbandsgemeinde." Als Experte in Sachen Heraldik gilt Dr. Christian Credner, der das neue Ortswappen fachkundig vorstellte. In Anlehnung an den Dorfnamen Lauperath (von lupus= Wolf) hätte der Entwurf auch einen Wolf enthalten können. Doch dann entschied sich das Team mit Christian Credner, Alma Hermes und Gerhard Kauth für einen anderen Entwurf. "Auf dem Schild sieht man die Attribute der heiligen drei Jungfrauen Fides, Spes und Caritas, nämlich Kreuz, Kelch und Anker", erläuterte der Experte. Sechs rote Schildchen im Schildhaupt stehen für die Einzelsiedlungen der Gemeinde. Die offizielle Wappenbeschreibung lautet: "In Blau unter silbernem Schildhaupt, belegt mit vier kleinen zwischen zwei größeren roten Schildchen, ein goldener Kelch, begleitet von einem Hochkreuz und einem Anker". Diakon Eduard Schmitz segnete, assistiert von Küster Friedrich Nickels, das Ortswappen vor dem Gemeindehaus ein. Die Frauen aus beiden Dörfern sorgten für eine vorzügliche Bewirtung.