DORFERNEUERUNG

Zu unserem Bericht "Beim Baggern bislang recht erfolglos" (TV vom 12. November) schreibt dieser Leser:

Was das Foto des Hauses, das zu diesem Artikel gemacht wurde, nicht zeigt: Genau dieses Haus ist ortsbildprägend. Es steht im Ortsmittelpunkt. Dass man als Dorfbewohner aus der Presse erfahren muss, dass die Gemeinde offenbar plant, es abzureißen, ist seltsam. Seit einigen Jahren gibt es aus gutem Grund in Rheinland-Pfalz ein Transparenzgesetz. Das scheint man in Gransdorf noch nicht zu wissen. Dass der Gemeinderat fast keine öffentlichen Sitzungen hat, spricht für sich. Über den Sinn und Zweck ,ein solches Gebäude zu erhalten, kann man natürlich streiten. Meiner Meinung nach ist es schon allein deshalb erhaltenswert, weil es ortsbildprägend ist. Ich hoffe, dass es noch mehr Leute gibt, die mithelfen würden, sich für den Erhalt des Gebäudes einzusetzen. Aber es scheint zu spät zu sein. Festzuhalten bleibt, dass die Bürger jedenfalls nicht an einer, wie vom Transparenzgesetz verlangt, demokratischen Meinungsbildung beteiligt waren. Jetzt ist es wohl zu spät, sich um Zuschüsse aus dem Dorferneuerungsprogramm oder anderen Fördertöpfen zu bemühen, um eine Sanierung zu finanzieren. Schade! Denn Dorfplätze und nicht genutzte "Bushaltestellen" haben wir sicher genug. Klaus Burbach, Gransdorf