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Drei Künstlerinnen, zwanzig Bilder, eine Ausstellung

Drei Künstlerinnen, zwanzig Bilder, eine Ausstellung

Drei-Arm-Zirkulation haben Bärbel Busch, Mauga Houba-Hausherr und Nada Vitz ihre Ausstellung genannt, die ab Sonntag, 5. September, in der Galerie am Pi in Weißenseifen zu sehen ist. Die Künstlerinnen selbst führen ab 15 Uhr in die Ausstellung ein.

Weißenseifen. (red) Die drei Künstlerinnen Bärbel Busch, Mauga Houba-Hausherr und Nada Vitz sind seit 20 Jahren Teilnehmerinnen des Symposion Weißenseifen.

Busch, Jahrgang 1964, studierte Keramik-Design an der Fachhochschule Niederrhein in Krefeld und schloss das Studium mit dem Diplom ab. Seit 1991 arbeitet sie dort in einer Ateliergemeinschaft, wo sie 1992 den "Verein zur Förderung intermedialer Künste" mitgründete. Seit 1987 nahm sie wiederholt an den Symposien in Weißenseifen teil. 1996 zog sie nach Kalbach, 2004 nach Schwollen/Hunsrück.

Claudia (El Nada) Vitz ist 1965 in Wegberg geboren und Gärtnerin, Heilpraktikerin sowie freischaffende Künstlerin. Zum Schwerpunkt ihrer künstlerischen Arbeit zählt vor allem das experimentelle und intuitive Klangspielen interessanter Instrumente (Percussion, Hang, Taschenklarinette, Trompete, Shrutibox, Kalimba, Klavier) in Kombination mit Malerei, Schreiben und Objektkunst.

Die dritte Künstlerin im Bunde ist Mauga Houba-Hausherr. 1963 im polnischen Kattowice geboren, lebt und arbeitet die Künstlerin und Diplom-Designerin seit inzwischen mehr als 20 Jahren im niederrheinischen Krefeld. In diese Zeit fällt der Beginn einer regelmäßigen Ausstellungstätigkeit, die seither zu zahlreichen Gruppen- und Einzelausstellungen im In- und Ausland geführt hat. Motivische Schwerpunkte ihres künstlerischen Schaffens sind Landschaften und Architektur, Naturerscheinungen sowie Porträts. Stilistisch fühlt sich die Künstlerin stark dem Expressionismus verbunden.

Für die Ausstellung Drei-Arm-Zirkulation haben die drei Künstlerinnen in der ersten Woche des Symposions in sieben Tagen mehr als 20 Bilder gemalt. Dabei wurde das Symposiongelände und -geschehen fast zwangsläufig auch zum Bildgegenstand.

Drei-Arm-Zirkulation heißt die Ausstellung, weil sich die drei Künstlerinnen jeweils reihum als Impulsgeberinnen für drei Bilder, entweder mit der Vorgabe einer Farbe, einer Mal- oder Zeichentechnik oder mit der Vorgabe eines Sujets verabredet und doch unabhängig voneinander ein quadratisches Bildformat gestaltet haben. Zuletzt wagten sie das Experiment, auch gemeinsam eine Leinwand zu füllen.

Zu besuchen ist die Ausstellung bis zum 3. Oktober täglich von 15 bis 19 Uhr.

Infos: www.galerie-am-pi.de