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Drei Schüsse für den toten Bären

Drei Schüsse für den toten Bären

Die Feldbogenschützen aus Biersdorf am See haben am Wochenende ein ungewöhnliches Turnier ausgerichtet: Rund 200 Teilnehmer aus Deutschland und den Nachbarländern zogen mit Pfeil und Bogen durch den Ort, um auf Tierattrappen zu schießen.

Biersdorf am See. In den Biersdorfer Straßen waren die 30 Ziele mit den Tierattrappen in Wiesenhängen, Vorgärten und im Gebüsch aufgebaut. Überall waren Bogenschützen unterwegs. Ausgerüstet mit Bogen und zahlreichen Pfeilen, die in ihren Köchern verstaut waren, zogen sie von Turnierplatz zu Turnierplatz.
Da waren ganz junge Schützen dabei, auch viele Mädchen und Frauen. In verschiedenen Alters- und Bogenklassen suchten sie ihre Besten. Aus Entfernungen zwischen 20 und 50 Metern mussten die Schützen mit jeweils drei Pfeilen das Schaumstofftier "erlegen" - was nicht so einfach war. "Die Organisatoren verdienen ein großes Lob. Es ist alles perfekt vorbereitet. Wir erleben hier in Biersdorf ein tolles Turnier", sagten Anja und Frank Heblich aus Simmerthal bei Bad Kreuznach. Sie trafen sich hier mit Bekannten vom Niederrhein, um an dem Turnier teilzunehmen.
Und so standen die Schützen da, spannten ihre Bögen und die Pfeile zischten mit unglaublicher Geschwindigkeit los, trafen die Tierattrappen und landeten bei Fehlschüssen dann auch mal im Gras. Natürlich mussten Sicherheitsregeln eingehalten werden, damit niemand zu Schaden kommen konnte.
Am Ende der beiden Tage gab es allenthalben zufriedene Gesichter. Holger Weber vom ausrichtenden Verein der Feldbogenschützen Biersdorf: "Es war ein tolles Turnierwochenende mit vielen zufriedenen Freunden aus der großen Familie der Feldbogenschützen". RH