Drei Wildunfälle in 30 Minuten auf den Straßen im Südkreis

Drei Wildunfälle in 30 Minuten auf den Straßen im Südkreis

Herbstzeit, Wildunfallzeit: Die Polizei Bitburg ist gestern Morgen binnen einer halben Stunde gleich zu drei Wildunfällen gerufen worden: auf der B 257 bei Wolsfeld, der B 50 bei Dudeldorf sowie der L 32 bei Neustraßburg.

Bitburg. Fast jeder dritte Unfall im Altkreis Bitburg ist ein Wildunfall. Mit der Gefahr aus dem Wald müssen die Autofahrer jetzt wieder verstärkt rechnen. Die Tiere verlagern in der dunkler werdenden Jahreszeit ihre Aktivität in die Morgen- und Abenddämmerung - und damit auch mehr in die Zeit, in der Autofahrer unterwegs sind.
Bisher registriert die Polizei Bitburg für dieses Jahr bereits 694 Wildunfälle. Das sind 46 mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. "In den meisten Fällen ist Rehwild an solchen Unfällen beteiligt", sagt Wolfgang Zenner von der Polizei Bitburg. Während die Unfälle für die Tiere in der Regel tödlich ausgehen, blieb es für die Autofahrer bisher in diesem Jahr beim Blechschaden. So auch gestern Morgen, als die Polizei um 7.16 Uhr zur B 257 bei Wolsfeld, um 7.26 Uhr zur B 50 bei Dudeldorf und um 7.45 Uhr zur L 32 bei Neustraßburg jeweils wegen Zusammenstößen von Autofahrern mit Rehen alarmiert wurde. Die Polizei empfiehlt ein freiwilliges Tempo-Limit von 70 Stundenkilometern auf Landstraßen. scho

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