Dreispurig und kreuzungsfrei: Die B 51 wird entschärft

Dauerbaustelle und Dauerärgernis: Die "Entschärfung" der Bundesstraße zwischen Helenenberg und Meilbrück befindet sich im zweiten Bauabschnitt. Ziel: eine dritte Spur und eine neue Unterführung.

(pwr) "Man muss hier wirklich aufmerksam sein, wenn man nicht von einem Auto erfasst werden will" - Kersten Peters, Vorarbeiter an der neuen Baustelle an der Bundesstraße 51 zwischen Helenenberg und Meilbrück, muss jeden Tag mit der Gefahr leben. Denn viele Autofahrer halten sich immer noch nicht an das Tempolimit von 50 Kilometern pro Stunde. "Stellen Sie sich mal an die Straße, wenn die da mit 80 oder 100 lang rasen."

Umleitungen werden bis Ende 2010 bestehen bleiben



Der Einsatz des 25-jährigen Stalbachers und seiner elf Kollegen lohnt sich: Der zweite Bauabschnitt, der seit Montag vergangener Woche begangen wird, soll dafür sorgen, dass die Strecke bis zum Dezember 2010 entschärft wird. Im Wesentlichen sollen dafür zwei Elemente entstehen: Eine Untertunnelung der B 51, um die K 29 Idenheim-Meckel unter der Straße hindurchzuführen, und eine dritte Spur in Fahrtrichtung Bitburg.

Rudi Schaal, leitender Bauingenieur des zuständigen Landesbetriebs Mobilität (LBM) in Trier, erklärt den "Fahrplan" der Baustelle: "Zuerst wird rund um die Kreuzung K 29/B 51 ein Wirtschaftsweg angelegt, der gleichzeitig als Umleitung für die B 51 dienen wird." Das Tempo bleibt hier auf 50 beschränkt. "Dann wird der Zusatzstreifen an die B 51 angebaut und der Bau des Unterführungsbauwerks für die K 29 begonnen." Die Brücke soll zehn Meter breit und fünf Meter hoch werden.

In der letzten Phase wird dann die Umleitung zu einem Wirtschaftsweg zurückgebaut und der Verkehr wieder auf die B 51 verlegt.

Für die gesamte Bauzeit bleibt die K 29 zwischen Idenheim und Meckel gesperrt - ab dem 2. November kann allerdings auf die neu verlegte L 2 ausgewichen werden. Die Landesstraße und ihre neue Unterführung an der Raststätte werden an diesem Tag für den Verkehrs freigegeben.

Im Dezember 2010 soll der zweite Bauabschnitt fertiggestellt werden. Bis dahin werden 75 000 Kubikmeter Erde bewegt. 4,5 Millionen Euro sollen die Arbeiten kosten, rund ein Drittel der Gesamtbaukosten an der "Meilbrück".