Justiz: Drogenhandel: Zwei Männer verurteilt

Justiz : Drogenhandel: Zwei Männer verurteilt

Das Amtsgericht Bitburg hat zwei Männer wegen Drogenhandels und Fahrens ohne Führerschein zu Haftstrafen verurteilt. Dies teilte die Direktorin Claudia Stadler am Mittwoch mit. Die Richter sahen es demnach als erwiesen an, dass die Angeklagten Marihuana und Exstasy unter die Leute bringen wollten.

Aufgefallen ist das aber wohl nur, weil die beiden Dealer am 25. März 2017 in einen Verkehrsunfall verwickelt waren. Zu der Kollision kam es offenbar beim Transport des Stoffes. Als Polizisten den Fahrer nach dem Vorfall überprüften, fiel ihnen auf, dass er keinen Führerschein hatte. Er hatte ihn 2011 wegen eines Drogendeliktes verloren. Daraufhin durchsuchten die Polizisten das Auto und fanden eine Schale mit einem Gipsdeckel und Teelichtern in Klarsichtfolie. Und darin: Gras und Pillen. Wie sich herausstellte, waren die Drogen als Geschenk für einen unbekannten Kunden gedacht.

Vor Gericht gestanden die beiden Männer diese Tat. Sie wurden – teilweise unter Einbeziehung früherer Verurteilungen - zu Bewährungsstrafen von einem Jahr und vier Monaten, beziehungsweise sieben  Monaten, verurteilt.

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